Conny und Sarah auf Reisen
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New York 2011

Die Landeier im grossen Apfel

Eine Woche in New York

Lest mit, was wir aus dem 200 Seelen Dorf so alles in der grossen Stadt erleben.



 

1. Tag/Ankunft  29.1.2011

Live vom Flughafen Zürich, 8.45 Uhr:

Die Ankunft der Maschine aus New York verspätet sich um ca. 2 Stunden, so dass sich natürlich auch unser Abflug nach hinten verschiebt.
Trotzdem sind wir tapfer schon durch sämtliche Kontrollen. Angefangen bei der Befragung über unser Gepäck, welches wir dann Einchecken durften, weiter durch Boardingpass Kontrolle, Passkontrolle und durch den Sicherheitscheck. Hier wollten sie den ganzen technischen Schnickschnack natürlich genauer ansehen.
Alles ok.

Und nun sitzen wir hier im E-Gate in einem Cafè und haben Blick auf eine Startbahn. Ca. um 11.00 Uhr sollte das Boarding stattfinden....schaun mer mal...

         
            

Um 11.10 Uhr fand das Boarding statt und kurz nach 12 Uhr waren wir dann endlich in der Luft. Der Flug verlief ruhig, die Sitze direkt vor dem Klo..naja...dafür war das Essen gar nicht mal so schlecht. Es gab Beef Storganoff für Conny und Double Cheese Tortelini für mich. Später gab es noch eine kleine Pizza Margerita mit Pesto und die war wider der Erwartungen auch ziemlich lecker. Der Himmel war leider öfters bedeckt, aber zwischendurch öffnete sich die Wolkendecke, so dass wir auch etwas verschneite kanadische und amerikanische Landschaft sahen.
              
        

        

In der Halle für die Immigration erwartete uns die grosse Überraschung. Die Halle war quasi leer und es hatten mindestens 6 Schalter offen. Schon nach 5 Minuten warten, waren wir an der Reihe. Da wir nicht verheiratet sind, wurde Conny allerdings nochmals nach hinten geschickt. Ich erklärte dem Officer, dass es mit Conny's Englisch nicht zum Besten stehe und schwupps, Conny musste keine einzige Frage beantworten. Gescannt haben sie übrigens unsere 4 Finger der rechten Hand und die Augen.
Das ging ja flott. Jetzt müssen wir nur noch auf das Gepäck warten und vielleicht dauert es hier jetzt etwas länger...so schnell wie wir waren. Aber weit gefehlt...nach weiteren 5 Minuten hatten wir auch das Gepäck. Das war ja ganz anders als in Dallas, wo wir schon alleine für die Immigration 1 Stunde gebraucht haben.
Am Zollschalter das Formular abgegeben und schwupp waren wir durch.
Kurz vor dem Ausgang war der Schalter der Ground Transportation, von wo aus ich nach 2 Anläufen die Firma (Dial7) mit dem Auto und Chauffeur anrufen konnte, welche uns zum Hotel bringen wird. Weitere 10 Minuten später war der Chauffeur, ein Asiate, da und wir sassen in der Karre. Die Fahrt bis nach Mannhattan rein war gut und der erste Eindruck auf die Skyline faszinierend. Jetzt staute sich der Verkehr allerdings etwas, so dass sich die letzten 100 Meter am längesten hinzogen.
Wir bedankten uns artig, drückten dem Fahrer die 50 Dollar in die Hand und machten uns zur Lobby auf. Hier hatten wir schon Post. Es war eine Bestätigung von den Big Apple Greetern mit der Bitte, unsere Greeterin anzurufen und unsere sichere Ankuft zu bestätigen.
Die Rezeptionistin bat ich um ein Zimmer weit oben und sie konnte mir diesen Wunsch auch erfüllen. Im 21 Stock bezogen wir unser kleines Zimmer, welches aber doch recht nett und angenhem ist.


         

Die Aussicht über den Hinterhof ist nicht spektakülär aber soweit völlig in Ordnung....wir sehen etwas Hochhäuser und Himmel :)



Eigentlich waren wir jetzt schon völlig müde. Wir wussten aber, um so länger wir durchhielten, umso schneller konnten wir uns der Ortszeit anpassen und den Jetlag besiegen. Also liesen wir ausser der Videokamera alles im Zimmer....Wertsachen kamen in den Safe...von der Lobby aus rief ich Ruth (die Big Apple Greeterin) an und dann stürzten wir uns auf Manhattan.

2 Blocks weiter und uiiiiiiiiiiiiiiii, wir sehen das Empire State Building........wooooooooww.
Fasziniert tingeln wir durch die Strassen. Rechts und links des Bürgersteiges liegt ordentlich Schnee und vor jedem Strassenübergang bei den Kreuzungen ist eine riesige Pfütze...also aufgepasst und nicht nur nach oben schauen.
Als dann auch noch grosse Schneeflocken vom Himmel fallen ist die Stimmung irgendwie perfekt.


                                         

Bei Jimmys Bar and Grill assen wir Spareribbs und ein Sirloin Steak und bekamen unfreiwillig eine Daily Soap zu sehen. Am Tisch gegenüber meldeten die Angestellten, dass die Karte einer jungen Afroamerikanerin nicht gedeckt sei, wonach diese eine Szene abzog und immer wieder sagte, sie hätte gerade vorher den Kontostand überprüft und Geld abgehoben, da sei Geld drauf. Sie werde bestimmt kein zweites Mal zahlen, der Fehler liege beim Restaurant. Die Kleine wurde ganz schön laut und wollte dann das Restaurant verlassen. Daran hinderten die Mitarbeiter sie aber und einer stand vor der Türe, welche er nur für kommende und andere Gäste, die das Restaurant verlassen wollten, öffnete.
Schliesslich wurde die Polizei zu Hilfe gerufen und nach einigen Diskussionen und unter Tränen wurde die junge Frau in Handschellen abgeführt.*seufz*
Das Essen hat trotzdem gut geschmeckt.
Erneut durch die Strassen schlendernd, erreichten wir bald den berühmten Times Square. Diese Leuchtreklamen und die Läden....im Toys R'us gab es sogar ein Riesenrad....und grosse Legofiguren....

                                    

Bei M&M's hatten wir die Qual der Wahl.
          


Nach einer Hot Chocolate und einem Apple Caramel Spice Getränk zockelten wir müde zum Hotel, wo dann auch um 21.30 Uhr für uns Feierabend war.
Gute Nacht grosser Apfel, wir sind schon sehr gespannt...

 

Unterwegs mit Ruth durch die Strassen von New York 30.1.2011

Wie erwartet bin ich erstmal früh wach...aber halb fünf ist nun wirklich keine Zeit zum Aufstehen, weshalb ich nochmals bis kurz vor 7.00 Uhr weiterdöse.
Danach heisst es den Reisetag zuende zu schreiben, duschen und um 8.30 Uhr verlassen wir das Hotel und essen bei Dunkin Donat einen Bagel mit Ei und Speck...den Kaffee möchte Conny am liebsten vergessen....Zuckerwasser. Mit meinem Vanilla Chai bin ich allerdings ganz zufrieden....
Plötzlich fällt uns ein, dass wir die Safetüre nicht zugesperrt haben.......oh weia...
Wir gehen zurück ins Hotel, warten auf den Aufzug...der braucht immer etwas länger und sausen ins Zimmer. Alles noch ok und sofort wird der Safe per Code verriegelt.
Inzwischen ist es kurz vor 9.30 Uhr und wir eilen zurück zum Fahrstuhl, denn in der Lobby wird uns gleich Ruth empfangen, unsere Big Apple Greeterin. Die Big Apple Greeter sind Freiwillige, die Besuchern "ihr" New York in 3-4 Stunden zu Fuss und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zeigen.
Während wir auf den Aufzug warten, hören wir das Telefon klingeln....das wird wohl Ruth sein....wir kommen ja schon...
In der Lobby empfängt uns Ruth und wir finden sie auf Anhieb sympathisch. Sie läuft mit uns in Richtung Penn Station, nicht ohne mir auch noch einen Tipp zum Kleider shoppen zu geben und dann geht es erstmal runter in die Subway.
Wir nehmen eine Subway Karte mit 20 Dollar Guthaben, die wir beide zusammen benützen können, indem wir sie durch die Absperrung jeweils zurück geben, was auch ganz gut funktioniert.
Mit der U-bahn geht es in Richtung Chelsea Market, den wir auch nach kurzer Zeit erreichen. In der U-bahn entdeckt Ruth einen Obdachlosen, der schläft und dabei seine Jacke so hochgezogen hat, dass er wie der Mann ohne Kopf aussieht. Sie fotografiert ihn und erklärt, dass sie öfters Obdachlose fotografiert....es sei nur nicht immer ganz ungefährlich.
Der Chelsea Market ist in dem ehemaligen Produktionsgebäude der National Biscuit Company und es gefällt uns super hier. Viele Details des Gebäudes wurden noch wie im Originalzustand erhalten. Ruth weiss uns ganz viel darüber zu erzählen.
           
   
          

In einer Bäckerei trinken wir erstmal einen Kaffee und essen Gebäck. Dieser Kaffee schmeckt um einiges besser.
In diesem Gebäude und durch andere hindurch fuhr früher eine Bahn, die Waren brachte und fertige Produkte weiter transportierte. Teile dieser Highline sind in den letzten Jahren zu einem Park umgebaut worden. Überhaupt hätte sich das ganze Gebiet stark verändert, denn vor einigen Jahren war dies eine dunkle Ecke New Yorks, erzählt uns Ruth.

          
Der Schnee auf den Strassen ud Bürgersteigen wurde eigentlich ordentlich bei Seite geräumt, dafür türmt er sich nun links und rechts davon. Dabei spielt es auch gar keine Rolle, ob da gerade ein Auto abgestellt stand.


Wir geniessen das angenehm warme Wetter, denn es scheint über 0 Grad zu haben und gehen mit Ruth durch die Strassen von Greenwich Village. Hier säumen wunderschöne Häuser aus Klinker die Strassen und einige dieser Strassen werden als Filmkulisse verwendet.


    
Weiter geht es in Richtung SOHO. Und hier weiss uns Ruth einige Anekdoten aus dem Leben von Mafia Bossen zu erzählen. Das sie als Rechtsanwältin auf diesem Gebiet tätig war, lauschen wir gebannt ihren Erläuterungen....zumindestens dem, was wir verstehen. Aber auch wenn wir etwas nicht sooo genau verstehen, kann Ruth uns weiterhelfen und erkärt, dass sie ein ganz kleines Bisschen deutsch spreche, denn ihre Mutter sei Sudetendeutsche gewesen und ihr Vater aus Bremerhaven.


            
 
Selbst Connys Arbeitsgeber ist hier in Amerika mit Käse vertreten ;)

Um 2 Uhr Nachmittags und eine weiter Subwayfahrt später entführt uns Ruth nach Brooklyn Height ins Restautrant Park Plaza.
Das Essen schmeckt uns ausgezeichnet und der Service ist super. Vom Restaurant aus können wir ihren ehemaligen Arbeitsort sehen, denn Ruth ist inzwischen pensioniert.
Sie erzählt uns auch vom 11. September 2001 und dass sie vom Büro aus die brennenden Türme sehen konnte.
Dass wir die Rechnung für das Essen übernehmen, ist ihr gar nicht recht, denn sie dürfen das eigentlich nicht annehmen. Man solle lieber für die Big Apple Greeter etwas spenden. Wir versprechen ihr, trotzdem noch etwas zu spenden und sie solle es halt keinem weiter erzählen.

                

Wir schlendern pappsatt in Richtung Piers und werfen einen ersten Blick auf die Skyline von Manhattan und die Freiheitsstatue.
Leider zieht genau jetzt das Wetter etwas zu.
         
                

Weiter geht es in Richtung Brooklyn Bridge....unweit davon wohnt Ruth und sie wird uns ihre Wohnung zeigen. Wir freuen uns enorm darüber, so einen privaten Einblick erhalten zu dürfen.


               
Ein ganz klein wenig sind wir enttäuscht, denn die Brücke ist ausgerechnet jetzt eingerüstet, um frisch gestrichen zu werden.
Dafür gefällt uns Ruth Wohnung trotz fehlendem Ausblick sehr.



               
Per Zufall vergessen wir auf ihrer Küchenablage eine Packung Lindor Kugeln von Lindt...wie die da wohl aus unserem Rucksack hingekommen sind? *grins*
Unter der Booklyn Bridge durch, führt uns Ruth in eine kleine Schokoladenfabrik und kauft eine Nussschokolade, welche sie uns feierlich überreicht. Nun hätten auch wir etwas von ihr aus Brooklyn Height.

Wir beratschlagen gemeinsam mit Ruth, dass wir wegen der Baugerüste, die uns die Sicht versperren, über die Manhattan Bridge zurück gehen werden und sie zeigt uns, wo wir auf die Brücke hochkommen. Dann verabschieden wir uns ganz herzlich, denn hier endet die Tour. Ruth entschuldigt sich dafür, dass die Tour etwas länger gedauert hätte und wir versichern ihr, dass wir jede Sekunde davon genossen haben. Es war wirklich toll und dafür gebührt Ruth unser ganzer Dank.


Während sich die Nacht über New York senkte, wanderten wir über die Manhattan Bridge und erfreuten uns am Anblick der Skyline, die nun langsam zu leuchten anfing. Und mit genau diesen Bildern möchte ich mich vom heutigen Tag verabschieden....

 


              

Ground Zero, Brooklyn Bridge, Central Park und Top of the Rock 31.1.2011

Zwischen 6.00 und 6.30 Uhr werde ich wach.....ich schreibe meinen Tagesbericht hier auf die Homepage und spätestens um 8.00 Uhr verlassen wir das Hotel.
Wir gehen zur Penn Station und nehmen die Subway in Richtung Downtown/Brooklyn. Es gibt bei der U-bahn immer Expresse (halten nicht überall) und Local Train (hält überall an ). Wir sitzen in einem Express, so dass wir kurz vor der Wallstreet aussteigen. In einem Jamba Juice Laden finden wir auch das perfekte Frühstück....es nennt sich Mango Peach Topper und ist Mango, Pfirsich, Banane mit Sojajoghurt, dazu Knusperflakes und Bananenstücke obendrauf. Es schmeckt ausgezeichnet.
Schon einen Block weiter treffen wir auf die grosse Baustelle am Ground Zero. Hier standen sie also mal...die beiden Türme des World Trade Centers. Gerade wird an einem neuen Gebäude gebaut...und Bilder zeigen, wie es hier mal aussehen soll.

 


Einmal um den Ground Zero herum kommen wir auch am Hudson River vorbei und schauen auf New Jersey rüber.
 

               

Wir kommen vorbei an der Feuerwehrwache.... 

               

Wir besuchen die Kirche St. Pauls Chapel, die direkt neben dem Ground Zero liegt und wo die Helfer verpflegt wurden und seelischen Beistand fanden. Hier hängen auch einige der Zettel, Fotos, Nachrufe, die die Menschen an den Absperrungszäunen aufgehängt haben. Wir sind ergriffen und erinnern uns an die schlimmen Bilder.
                 


Wir verlassen den Ort der Erinnerungen und laufen zur Brooklyn Bridge. Hier ist ganz schön was los. Bei dem schönen Wetter wollen alle über die Brücke....zumindest kommt es mir so vor.
Wie gestern schon erwähnt wird die Brücke gerade saniert und ist deshalb eingerüstet, allerdings ist die Seite von Manhattan aus nicht gerüstet. So laufen wir bis zum Ende der Stahlseile beim ersten Brückenpfeiler.

              
Weiter gehts via Subway zum Central Park. Bei bestem Wetter, aber mit viel Schnee spazieren wir gemütlich durch den Park. Die Wege sind teilweise etwas rutschig.
Die grossen Bäume gefallen uns sehr gut und es ist schön, in einer so grünen Insel mitten in der Stadt zu sein.
 
                                     

Im Park sind ganz viele Eichhörnchen, deren Leben momentan nicht das einfachste ist....sie müssen tiefe Löcher in den Schnee graben, um an ihr Futter zu kommen. Wir schauen diesen wuseligen Kerlchen gerne zu.
     

             
Der Park ist wirklich riesig. Wir sind aber schon etwas fussfaul und gehen bei der 82. Strasse aus dem Park raus.


Wir schlendern zurück auf der Columbus Avenue bis zum Rockefeller Center. Eigentlich wollten wir vorher noch was Kleines essen gehen....aber wir finden nichts was uns zusagt und so geht es schon um 15.00 Uhr hoch in den 69. Stock.
Wooooow, was für eine grandiose Aussicht.


            
Wir bleiben hier bis zum Sonnenuntergang....jetzt gehen in der ganzen Stadt die Lichter an. Wooooooooow, es ist wunderschön...aber eiskalt....brrrrrrr
Für Conny ist nun seine Zeit gekommen. Er stellt mir die Fragen aller Fragen, welche ich gerne mit JA beantworte.
             


Halb eingefroren geht es um 18.30 Uhr wieder runter. Wir schlendern die Strassen entlang und gehen beim Asiaten essen. Danach ist für uns Feierabend und wir gehen ins Hotel. Gute Nacht New York :)

 

Public Library, Grand Central Terminal und das National Historic Museum 1.2.2011

Was macht man, wenn der Blick nach draussen nasses, kaltes Wetter zeigt? Man verlegt seine Aktivitäten nach drinnen. Trotzdem machen wir uns erstmal zu Fuss auf und finden bei Applebees unser Frühstück. Heute ist es typisch amerikanisch mit Eiern, gebratenem Speck, Bratkartoffeln, Toast und Pancakes.
Und es schmeckt lecker....aber jeden Tag kann ich sowas nicht essen...


Über den Times Square geht es zum Bryant Park, wo eine Schlittschuhbahn steht, auf der kräftig geübt wird.



Gleich nebenan befindet sich die öffentliche Bibliotheke von New York City. Wir kennen diese schon einwenig aus dem Film: The Day after Tomorrow. Da müssen wir doch gleich mal reingucken. Fotografieren und Filmen ist auch erlaubt....prima.



Die Bibliotheke ist wirklich sehr schön und gefällt uns sehr gut. Aber wir wollen ja noch etwas weiter, so dass wir zu Fuss in Richtung Central Station gehen. Das Chryslergebäude ist auch gleich da in der Nähe. Heute macht das Wort Wolkenkratzer seinem Namen alle Ehre.
 

                                         

Die Bahnhofshalle ist sehr eindrücklich, aber wegen dem schlechten Wetter fehlt das spezielle Licht, welches durch die Fenster fällt.




Während wir weiter in Richtung Rockefeller Center spazieren, wo wir noch die Plaza sehen wollen, nimmt der Regen zu und uns wird ganz schön kalt. Deshalb knipsen wir nur schnell ein Bild und setzen uns dann in einen "Deli", wo wir etwas trinken und einen Wrap essen.
                                        


Gaaaaanz da oben waren wir gestern.....wir sind froh drum, denn heute wäre es mit der Aussicht nichts geworden.
Wegen des wirklich kalten Wetters wollen wir nun mit der Subway zum Natural History Museum fahren. Hier gibt es aber irgend ein kleines Problem, so dass die Strecke nach Uptown nicht befahren wird. Es dauert ein Weilchen bis wir wissen, wie wir umsteigen müssen und welche Richtung wir nehmen sollen. Schlussendlich haben wir es doch geschafft.
Conny ist natürlich schon beim Eingang begeistert von den Dinosaurierskeletten. Ich bringe ihn kaum bis zum Ticketschalter.


Die Sonderausstellung zum Hirn gefällt uns gut, allerdings verstehen wir auf Englisch halt schon nicht ganz alles. Vor allem bei einem so komplexen Gebiet. Der Imaxfilm über den Sea-Rex finden wir beide aber jetzt nicht gerade den Bringer.
Insgesamt ist es aber ein schönes und interessantes Museum, in dem es wirklich viel zu entdeckern und sehen gibt.


       
Am Abend dann unser ganz persönliches Highlight, von dem es leider keine Bilder hier gibt. Nach einem leckeren Essen bei Dallas BBQ, beginnt um 19.00 Uhr das Musical: The Lion King im Minkoff Theater.
Von der ersten Minute an sind wir beide hin und weg und uns steht das Augenwasser bis zur Oberkante des unteren Augenlides.
Wir sind fasziniert von dem Gesang, der Musik, den Outfits und überhaupt der ganzen Bühnenpresentation. Das ganze wirkt einfach, aber raffiniert und doch so passend.......ein Hauch Afrika weht durch das Theater...Die Darsteller laufen, rennen, gehen, singen neben uns die Treppe runter. Die 1.45 Stunden vergehen mit den 15 Minuten Pause viel zu schnell. Wir werden diesen Moment nicht so schnell vergessen. Und wenn jemand von euch die Möglichkeit hat das Musical zu besuchen, dann tut es!


So, nun aber gute Nacht und liebe Grüsse....mal schauen, was der Schneestrum morgen so bringt....im Weather Channel spielen sie auf und ab, wie die Lage gerade in den USA ist.

 

Eis fällt vom Himmel, Feuer im Untergrund und shoppen, shoppen, shoppen.... 2.2.2011

Heute verwachen wir erst 7.30 Uhr. Aber das macht gar nichts....denn der Wetterbericht war ja nicht gerade viel versprechend. Ein Wintersturm zieht über Amerika und soll auch New York nicht verschont haben.
Als wir kurz nach 9.00 Uhr das Hotel verlassen, ist es kalt und nass, aber vom Sturm selber merken wir erstmal nichts. Hier bei unserem Hotel ist auch kein Eis auf dem Bürgersteig....anderswo wohl schon, so haben sie im TV davon gesprochen.


Wir gehen in Richtung Times Square und wollen da irgendwo unser Frühstück zu uns nehmen. Da das Wetter aber wirklich hässlich ist, schaffen wir es bis zum nächsten Starbucks...das muss reichen.                   

Beim Gebäude der New York Time
s fällt neben Conny ein Stück Eis auf den Boden und als wir gegen Himmel gucken, da sehen wir, dass ganz viele kleinere und grössere Eisstücke runter fallen. Der Gehweg beim Gebäude ist auch schon abgesperrt, aber an die Absperrung halten sich die Eisstücke natürlich nicht.
Wir stellen uns unter einen Unterstand und beobachten, was da alles so vom Himmel kommt....zumindest kommt es uns so vor...denn die Spitze des Gebäudes ist nicht zu sehen.

Wir schlendern etwas am Times Square entlang und entscheiden dann, dass wir mit der U-Bahn zum Ground Zero und dem dortigen Century 21 Outlet fahren wollen. Dies tun wir eigentlich auch, ausser dass wir schon etwas vorher aussteigen, da unser unterird
ischer Zug ein Express ist, der nicht überall anhält.


              

Auf dem Weg in Richtung Ground Zero fährt ein Feuerwehrauto an uns vor bei und schon sehen wir, dass es aus einem Schacht raucht. Eigentlich raucht es nur wenig........dann scheint eine U-Bahn vorbei zu fahren und plötzlich steigt roter Rauch auf. Von den Feuerwehrmännern werden Müllsäcke und Tonnen beiseite geschoben und die Stelle mit einem Band abgesperrt. Weitere Feuerwehrautos kommen hinzu.
Plötzlich fängt es an zu knallen. Erst einzelne Male und dann immer öfters und häufiger.
So nah am Ground Zero ist mir die ganze Sache nicht geheuer und wir stellen uns etwas weiter weg.
Die Feuerwehrmänner gehen ganz entspannt
hin und her und die Autos fahren neben dem rauchenden und knallenden Schacht durch. Scheint wohl nicht so schlimm zu sein?
Die Explosionen im Schacht nehmen immer noch zu und werden ab und zu richtig laut, so dass ich einen umstehenden Verkehrspolizisten frage, was denn da los sei.
Es sei ein Transformer oder irgend etwas Elektrisches...es brenne da unten. Freundlich erklärt mir einer der umstehenden Männer, dass dies im Winter öfters vorkomme. Da unten gehen so viele elektrische Leitungen durch und es könne zu einem Kurzschluss durch Feuchtigkeit kommen oder so. Inzwischen schlagen Flammen aus dem Schacht empor. Weiterhin herrscht aber keine Hektik und die Autos fahren immer noch daran vorbei.
Als der Wind dreht und der Rauch in unsere Richtung bläst, empfiehlt uns Robert (der nette Mann, der mir die Ursache genauer erklärte), weiterzugehen, denn der Rauch sei nicht gesund.

Also ziehen wir weiter ins Century 21, wo ein, zwei Kleidungsstücke den Besitzer wechseln.
Nun beginnt ein wahrer Shoppingmarathon immer irgendwo zwischen Broadway und den angrenzenden Strassen in Richtung Uptown. Eigent
lich ist es mehr Marathon, denn richtig viel kaufen tun wir dabei nicht.
Wir kommen auch am Flatiron Gebäude vorbei. Schön und irgendwie seltsam sieht es aus mit seiner dünnen Dreiecksform.


Wir sind schon etwas erschöpft, nach all den Meter zu Fuss und ruhen uns in der Heartland Brewery aus. Zu Kräften kommen wir dank deren Essen auch wieder.

In der Manhattan Mall werden wir nichts kaufen, dafür aber bei Macys....
Jetzt sind wir aber ganz schön kaputt, denn inzwischen ist es 20.00 Uhr! Ein Blick gegen den Himmel zeigt, dass die Sicht aufgeklart hat und das Empire State Building heute in rot und orange erstrahlt.



Bei Applebees gibt es lecker Essen und dann schleppen wir uns mit letzter Kraft durch den Times Square. Hier schiessen wir einige Fotos und filmen das Gewussel. Überall stehen Polizeiautos und einige Polizisten stehen rum.
Was hier wohl los ist? Zehn Polizeiautos fahren mit Blaulicht los....wir werden nie erfahren wieso.......(Nachtrag: Ich habe doch noch rausgefunden wieso: Vor uns muss hier eine Demonstation wegen der politischen Lage in Ägypten stattgefunden haben.)

                   

Um 22.00 Uhr und beladen mit 4 Cupcakes...treten wir die Heimkehr an..

Gute Nacht New York....morgen ist der letzte, ganze Tag.

 

Roosevelt Island Tramway, Staten Island Ferry und die Trinity Church 3.2.2011

Am Morgen stehen wir nicht sehr früh auf und frühstücken einem Cupcake sei dank, im Hotelzimmer. Nachdem wir geduscht und angezogen sind, verlassen wir gegen 9.00 Uhr das Zimmer.
Wir entscheiden uns, zu Fuss in Richtung Norden zu gehen.
Unterwegs halten wir gleich beim Rockefeller Center an, um einen Shop des New Yorker Feuerwehr Departments zu besuchen. Hier kann ich Feuerwehrfrau spielen.

                 

Beim Rockefeller Center selber treffen wir dann auch noch diesen Kerl an:

                 

Weiter in Richtung Norden, vorbei am Trump Tower, den wir auch noch kurz besichtigen, halten wir uns auf Höhe Central Park nach Osten, und finden schon bald die Roosevelt Island Seilbahn. Die müssen wir natürlich testen. Und so fahren wir einmal hin und zurück, denn dafür können wir die Metrokarte auch benützen. Eine Seilbahn mitten in New York, das kommt uns irgendwie komisch vor....und doch ist es ganz spannend.

                 

Zurück in der Nähe des Times Square essen wir bei Ellen's Stardust Dinner zu Mittag. Es gibt mässig schmeckende Burger mit Fritten in Form von Gitterstäbchen. Das Essen ist hier im Dinner aber auch eher nebensächlich. Denn hier singen die Kellner/innen. Wir lauschen gebannt zu und sind begeistert. Die Kellner/innen sind anscheinend Studenten (Musical/Schauspiel) und verdienen damit Geld für ihr Studium. Zudem hoffen sie hier entdeckt zu werden und ein Engagement am Broadway zu kriegen.


                 
Trotz des eher langweiligen Essens, eine ganz tolle Sache. Uns hat es total gut gefallen.

Mit der Subway geht es nun bis ganz in den Süden von Manhattan nach South Ferry, wo wir die Staten Island Fähre nehmen, welche kostenlos ist. Von ihr aus hat man einen guten Ausblick auf den Süden Manhattans und die Freiheitsstatue.
Leider ist es im Winter sehr, sehr, sehr kalt zum draussen stehen und zu fotografieren. Wir beissen auf die Zähne und fahren hin die Hälfte der Strecke draussen mit und zurück sogar die ganze Strecke.

                

              

Nach dieser eisigen Fahrt (-3 °C bei Wind), brauchen wir erstmal ein heisses Getränk aus dem Starbucks und begeben uns dann in Richtung Norden. Hier schauen wir uns die Trinity Kirche an, welche inmitten der Hochhäuser liegt, unweit von Ground Zero. Unglaublich, dies war mal eines der grössten Gebäude von New York und jetzt sieht sie unter all den Riesen wie ein Zwerg aus.

                

Da es inzwischen kurz vor 17.00 Uhr ist, nehmen wir die Subway bis zur 28ten Strasse und schlendern noch etwas durch die Gegend. Inzwischen ist es fast dunkel und die Stadt beginnt wieder zu leuchten. Wir fotografieren nochmals das Chrysler Gebäude, welches letztes Mal ja in den Wolken lag. Für mich ist es das schönste Hochhaus in Manhattan.

                                         

Abendessen gab es heute bei Ginger, einem Chinesen in den Nähe von Macys. Das Lokal von aussen ist eher unscheinbar, war aber innen sehr gut gefüllt. Und wo viele Leute sind, da sollte es doch auch gut schmecken. Das tat es auch wirklich. Die Vorspeise war göttlich und auch das Huhn à l'orange, sowie Conny's Hühnchen mit Cashew Kernen, waren klasse. Danach waren wir völlig vollgefressen und machten noch einen Verdauungsspaziergang zum Times Square. Bei Disney wechselte wieder etwas in unseren Besitz. So langsam werden die Koffer voll.
Um halb Zehn sind wir müde zurück im Hotel.

Zum letzten Mal: Gute Nacht New York.....auch wenn du nie schläfst.

 

Bye Bye New York 4.2.2011

Heute ist schon wieder der Tag der Abreise gekommen. So eine Woche geht ganz schön schnell vorbei. Wir stehen 7.30 Uhr auf, gehen duschen, packen die Koffer und gehen erstmal bei Applebees frühstücken. Da Check-out erst um 12.00 Uhr ist, haben wir noch etwas Zeit.
Bei Appelbees gibts Eier, ganz lecker gewürzte Bratkartoffeln, 2 Scheiben gebratener Speck und Toast mit Marmelade. Mmmmmmmmmmmmhhhh lecker.
Wir hüpfen noch durch einige Souvenirläden, halten unsere Nase nochmals in Richtung Times Square und treffem rechtzeitig wieder beim Hotel ein.
Um 12.00 Uhr checken wir aus und nehmen ein Taxi, welches gerade vor dem Hotel angehalten hat.

Die Fahrt durch Manhattan selber geht problemlos....danach herrscht ziemlich Verkehr, aber nach einer Stunde...und damit natürlich noch viel zu früh, treffen wir am Flughafen ein.

Da der Online-Check-in gestern nicht funktioniert hat, müssen wir erst mal noch Einchecken. Dies können wir 3 Schritte vom Taxi entfernt gleich draussen, vor dem Gebäude an einem Schalter noch machen.
Die Zeit vertreiben wir uns mit "lädele" und ich spiele Pinball am kleinen Netbook. Kostenloses Internet gibt es leider nicht.

Pünkltich um 5.25 Uhr ist das Boarding und wir nehmen unsere Sitzplätze ein. Der Flieger ist nur zu einem Drittel voll.....eigentlich ganz angenehm.

Das Essen ist gar nicht mal so schlecht und da es relativ ruhig im Flugzeug ist, schlafen wir beide auch. Plötzlich dauert der Flug nur noch 2 Stunden und das Frühstück wird verteilt.
Der Landeanflug wird dann nochmal ein Highlight unserer Reise. Rechtzeitig zu unserem Flug über die Schweiz, färbt die Sonne den Himmel rot und dank einer Schleife kommen wir in den Genuss der Bergwelt. Heimatgefühle lassen unsere Herzen klopfen.


                                         

                                         

                                         

New York war faszinierend eindrücklich, lebendig....aber hier ist unser Herz zuhause.