Conny und Sarah auf Reisen
Florenz 2011
Bali 2009
Florenz 2011

Frauenurlaub in der Toscana

Nadine und Sarah testen la dolce Vita :)

In der Nähe von Florenz, genauer gesagt in Signa, haben wir uns in ein tolles Hotel eingemietet und werden von hieraus, die Umgebung zu Fuss, per Fahrrad und mit Bus und Bahn erobern.

 

12. April 2011 Anreise

Frühmorgens klingelt der Wecker. Eigentlich zu früh.....aber wir haben es ja nicht anders gewollt. Um 5.29 Uhr fährt der Zug von Baden an den Flughafen nach Zürich. In der Sicherheitskontrollen piept es bei mir (Sarah) und ich darf in die Kabine zum Abtasten. Der Befund ist negativ und ich darf weiter.....was anderes wäre auch schlecht gewesen.

Diverse Flüge haben wegen schlechtem Wetter Verspätung und schon trifft es auch uns. Der Flug wird um 30 Minten verschoben. Jänu, es könnte ja schlimmer sein.



Endlich werden wir für das Boarding aufgerufen, aber nur um nochmals 15 Minuten vor verschlossener Tür zu stehen, bevor uns der Busshuttle zum Flugzeug bringt. Das kleine Flugzeug erinnert mich eher an eine Sardinendose. Allerdings ist es nicht mal halbvoll. Prima.
Nach kurzer Zeit lichtet sich auch die Wolkendecke und gibt den Blick auf Berggipfel frei....fragt mich aber um Himmelswillen nicht auf welche.



Die Landung in Florenz weckt auch den Letzten im Flugzeug auf, denn sie ist ganz schön hart. Das Gepäck kommt aber schnell und der Zoll will auch nichts von uns. Wir entscheiden uns für ein Taxi und brausen ab nach Signa. Leider ist dem Taxifahrer unser Hotel nicht bekannt. Aber mit etwas Hilfe durch den Funk findet er es doch auf Anhieb.
Wir werden von Alessandro persönlich begrüsst und fühlen uns gleich gut aufgehoben. Mit viel Witz und Charme erklärt uns Alessandro alles, was wir fürs erste wissen möchten und wir werden mit Capuccino und selbstgemachtem Apfelkuchen versorgt.
Schon am Anfang hat Alessandro uns erklärt, dass wir eigentlich ein Standartzimmer hätten, er würde uns aber upgraden.

Und er hat wirklich nicht zuviel versprochen....das Zimmer ist zweistöckig und riesig!


Oben befindet sich der Schlafbereich und unten der Aufenthaltsbereich.



Bei einem ersten Spaziergang durch den Park der Villa erkunden wir das umliegende Gebiet. Das Wetter wird besser, der Nebel verzeiht sich. Leider bleibt es etwas dunstig.









Nach einer kleinen Siesta geht es per Fahrrad zum Einkaufen. Erstmal bergauf....dann runter....durch den italienischrn Verkehr.....und nach Hause erstmal wieder durch den italienischen Verkehr, bergauf....und dann wieder runter ;)

Zum Nachtessen gibt es Tortelini mit leckerem geräuchertem Schinken, Salat und einen Schluck Asti.

Morgen machen wir Florenz unsicher.
 
13.4.2011 Wir verschaffen uns einen Überblick über Florenz

Um 8.00 Uhr klingelt unser Wecker. Wach sind wir aber schon etwas eher, denn schon zeitig beginnen gegenüber unserem Hotel die Arbeiten an der Strasse zur nächsten kleinen Ortschaft. Der Belag der Strasse wird erneuert, was zwangsläufig mit etwas Lärm verbunden ist. Der Blick aus derm Fenster zeigt bestes Wetter und so gibt es erstmal noch 2-3 Fotos vor dem Frühstück und noch einige nach dem Frühstück.
Bevor ich diese Bilder zeige, möchte ich noch erwähnen, dass das Frühstück wirklich super ist. Von Früchten (Fruchtsalat mit frischen Früchten, Kiwi, Orangen, Ananasschiffe) über Joghurt, Cornflakes, Brot, Marmelade und Honig, Käse, Rohschinken, Salami, Brot bis hin zu selbstgebackenem Kuchen, Pizzastückchen und anderen kleinen Köstlichkeiten, ist wirklich alles vorhanden, was das Herz begehrt.
Wir geniessen einiges davon, ahnen aber auch schon, dass wir in diesem Urlaub wohl kaum abnehmen ;)

Die Villa Castelletti


Die Aussicht vom Park der Villa


Nach dem Frühstück werden wir, wie gestern bereits verabredet, um 10.30 Uhr zum Bahnhof in Signa gefahren. Das Hotel bietet diesen Service kostenlos an, sofern jemand Zeit hat, uns zu fahren. Wir haben ebenfalls schon die Rückfahrt vereinbart. Und als wäre dies nicht schon genug Service, so können wir auch noch die Zugtickets im Hotel kaufen.
Der Zug von Signa fährt in 12 Minuten nach Florenz und bringt uns mit Endstation Hauptbahnhof schon mitten in die Stadt. Da sich das Wetter hervorragend für eine Panoramasicht auf Florenz eignet, schlendern wir vom Bahnhof in Richtung Piazza Santa Maria Novella mit seiner schwarz/weissen Kirche und weiter runter an den Arno.




Ein kurzes Stück am Arno entlangen, geht es über die Brücke Ponte Santa Trinita mit wunderbarem Blick zur Ponte Vecchio bergan.
Italienisches Flair in den Gassen und Sonne im Herzen....prima!





Vorbei am Palazzo Pitti wollen wir in den Giardino di Boboli, einer Gartenanlage auf einer Anhöhe, mit Aussicht auf die Stadt und einigen Skulpturen. Glückskinder wie wir sind, ist der Eintritt in einige Mueen und Gärten genau diese Woche frei.










Vorbei am Giardino Bardini und Vegni geht es nochmal rauf zur Piazzale Michelangelo. Die Aussicht von hier aus ist einfach unglaublich schön und wir können uns einen herrlichen Überblick über Florenz und seine Umgebung verschaffen.







Der immer wieder auffrischende Wind lässt keine Hitze aufkommen, so dass wir wieder runter zum Arno und via Ponte alle Grazie uns in Gewühl stürzen.



In der Nähe der Plaza Santa Croce wird es nach 14.00 Uhr endlich auch Zeit, die Mägen zu füllen und wir essen in einer Seitengasse unser verspätetes Mittagsessen. Für Nadine sind es Spaghetti mit Meeresfrüchten (enorm lecker) und für mich einen Risotto mit Shrimps und Kürbis.



Wieder führt uns unser Weg durch diverse Gässchen und Strässchen, bis wir plötzlich in der Nähe des Domes stehen. Da dieser gerade in schönem Lichte erstrahlt, ergibt er mit der Kathedrale Santa Maria del Fiore ein tolles Fotomodel ab. Allerdings wuselt es hier nur so von Menschen.
Das Innere sparen wir uns noch auf.



 


Vorbei am Mercato Centrale erreichen wir den Bahnhof in der festen Überzeugung, bald auf den Zug zu müssen....ein Blick auf den Fahrplan.....ein ungläubiger Blick auf die Uhr......wir sind eine Stunde zu früh. Also nichts wie raus aus dem Bahnhof und erstmal in einem Cafè einen leckeren Cappuccino trinken.

Erfüllt vom Gesehenen und schon etwas schläfrig tretten wir die Heimfahrt an....da soll mal einer sagen, eine Städtereise sei nicht ermüdend.
Alessandro holt uns am Bahnhof in Signa ab (hab ich schon gesagt, dass der Service im Hotel wirklich mehr als super ist?) und wir geniessen den Abend in und um unser Luxuszimmer.

Morgen geht es zum Shopping :)

 

14.4.2011 Shoppen ohne gross etwas zu kaufen

Heute am Morgen wachen wir früh auf....um 7.20 Uhr können wir einfach nicht mehr schlafen....wir sind eh schon längst wach. Gemütlich machen wir uns parat und gehen frühstücken.
Um 10.30 Uhr werden wir an den Bahnhof gefahren und besteigen wieder den Zug nach Florenz.

Als erstes besichtigen wir die Markthalle. Puuuuuh, das riecht nach Fisch....aber irgendwie ist sie nicht so schön, wie die Markthalle inPalma de Mallorca.....also das Gebäude schon....aber der  Inhalt....  


   

 

Wir schlendern durch Märkte und die Strasse und werden aber nicht so recht fündig. Es will uns nichts so richtig gefallen.
In einem Restaurant....irgendwas mit Leo, essen wir einen Salat und Frittura di Calamares e Gamberi. Sehr lecker.

Weiter geht das Ladengucken....aber es will und will nichts werden. Am Dom und der Kathedrale sind riesige Schlangen vor den Eingängen....neeee, da stehen wir nicht an.

 





Einiges an Kunst begegnet uns vor den Palazzos und Museen. Wir können uns aber nicht überwinden, in eines der Museen reinzugehen...immer dieses Anstehen.

 

 

Ein Eis tröstet uns, da wir noch nichts gekauft haben ;)



Da die Ponte Vecchio gerade etwas leerer aussieht, schlendern wir samt Eis einem auf die andere Seite rüber und wieder zurück.





Früher waren hier einmal die Metzger und Gerber zuhause...heute reiht sich ein Goldschmiedgeschäft ans andere.

Am Arno entlang spiegeln sich wunderbar die Häuser. So schön....



Nur das mit dem Shopping ist irgendwie nicht so wirklich was geworden.....da konnte uns auch das graue Wetter nicht dazu bringen.

Ein letzte Capuccino....ein letztes Flanieren....und wir sitzen wieder im Zug nach Signa.

Vom Bahnhof geht es mit einem kurzen Abstecher im Coop (Supermarkt) in 30 Minuten zu Fuss zurück zum Hotel.

Heute Abend geht es ins Restaurant : Tre Corone (oder so), gleich bei der Villa.

Das Essen (Entenbrust an Amaretto und Santo di Vino und einem Kürbisflan) war übrigens sehr lecker.

Hier noch ein paar Eindrücke des Tages....









 

 

15.4.11 Siena und der verpasste Zug

Beim Aufwachen am Morgen waren wir ja noch nicht sicher, ob dies ein toller Tag werden würde. Aber zurück aus Siena, sind wir uns nun sicher....scheeeeen wars.
Nun aber mal schön der Reihe nach.

Wir wachen also morgens um 7.00 Uhr auf....weil mein Handy miept....eine Erinnerung geht los....ein Geburtstag...
Der Blick aus dem Fenster sagt, dass wir ruhig noch ein Stündchen liegen bleiben können, denn es regnet.
Um 8.00 Uhr quälen wir uns aus dem Bett und gehen erstmal frühstücken....njiami....

Alessandro schreibt uns die Zugverbindungen für Siena raus und so rauschen wir schon um 9.55 Uhr los. Betty (nicht die Bossi), bringt uns an den Bahnhof und hilft uns gleich noch die Fahrkarten zu bestellen....soviel zum super Service unseres Hotels!!!.

Die Zugfahrt ist gar nicht so lange....bzw. sie kommt uns kurz vor.
Da Siena so ziemlich auf dem Hügel liegt, fahren wir vom Bahnhof mit dem Bus in die Stadt hoch.
Siena gefällt uns sehr gut und wir schlendern durch die Gassen.



Nur etwas ist ziemlich doof.....es geht ein kalter Wind.....wir frieren. Bäääh....so kalt.

Zum Aufwärmen geht es in ein Restaurant und schlemmen erstmal hemmungslos. Die vielen Fotos von berühmten und berüchtigten Menschen sollen wohl zeigen, dass es hier ganz ordentlich schmeckt. Wir erkennen auf den Fotos Roberto Benigni, Luciano Pavarotti, Daniel Craig, Mischa Barton und und und....
Während Nadine zur Vorspeise ein geniesst, gibt es bei mir ein Spargel-Lauchtörtchen mit flüssigem Käse. Zur Hauptspeise kriegt Nadine eine Lasagne mit Büffelmozzarela und ich Papardelle mit Wildschweinragout.



So gestärkt können wir auch die uns noch unbekannten Gassen erobern und nochmals den berühmten Platz besuchen, auf dem jedes Jahr das Pferderennen ins Siena, der Palio stattfindet.









Die Kathedrale ist übrigens wunderschön und es gefällt uns hier ausserordentlich gut.





Ein leckeres Eis zum Abschluss und dann wird es schon langsam wieder Zeit, Siena zu verlassen.

Während der Zugfahrt von Siena kommt plötzlich die Durchsage, dass der Zug 10 Minuten Verspätung hat. Wir haben 12 Minuten Zeit zum Umsteigen....also wird es ganz schön eng.
In Empoli angekommen spurten wir durch die Unterführung und können dem Ende des Zuges gerade noch hinterherwinken....*mist*

Auch der folgende Zug nach Signa hat 10 Minuten Verspätung, so dass wir eine halbe Stunde später erst in Signa ankommen. Im Lichte der untergehenden Sonne wandern wir zurück zum Hotel.


Florenz im letzten Licht...





Die Hotelkatze begrüsst uns schon und wir erwarten mit Freuden den nächsten Tag....ab nach Pisa und Lucca :)

 

16.4.2011 Der immer noch schiefe Turm und Lucca

Heute erstmal die Kurzfassung....ich mag nicht mehr viel schreiben....
um 7.00 Uhr Aufstehen....Frühstück 7.35 Uhr..... Taxi 8.15 Uhr an Bahnhof..... Zug nach Florenz und dann eine Tour mit Albatravel. In einem klimatisierten Mercedes Bus nach Pisa.

Der Turm ist schief wie eh und je und die Führung wirklich nett. Wir besichtigen auch die Kathedrale und erfahren so einiges um die Piazza dei Miracoli. Ganz schön eindrücklich, was hier früher so gebaut wurde.




Echt vorteilhaft so ein Weitwinkel *hüstel*


Nadine hat die Erleuchtung gekriegt ;)



12.15 Uhr geht es weiter nach Lucca. In Lucca gibt es keine Führung und wir haben nur knapp 2 Stunden Zeit. Die nützen wir erstmal um zu Essen....wir sind hungrig. In einem kleinen Bistro mit einem Original von Kellner (sowas von schusselig und einwenig gay) Unsere Tortelini Lucchese schmecken super....der Cappuccino und der Latte Macchiato auch....zum Abschied gibt es einen kostenlosen Limocello und einen Händedruck.







Lucca ist recht hübsch und übersichtlich mit kleinen Gässchen und einem runden Aphitheather aus Häusern.





Die Zeit geht natürlich schnell vorbei und schon sitzen wir wieder im Van nach Monte Carlo (Italien) zum Weintesten.
Lustig, hier wird einem der Wein nicht eingeschenkt, nein, man nehme selber aus den Flaschen, die uns auf den Tisch gestellt wurden.
Unsere Mittrinker sind schwedische Finnen und Karlheinz und Angela aus Ostberlin.
Mit Karlheinz und Angela haben wir uns schon vorher ganz nett unterhalten. Sie beide sind Schriftsteller (gewesen) in der DDR und nun ist Karlheinz Zukunftsforscher.

Zurück in Signa kaufen wir noch rasch ein und latschen dann nach Hause.
Mit Alessandro machen wir Fotos und unterhalten uns ganz nett. Nur über unsere Idee morgen von Poggibonsi nach San Gimignano zu wandern ist er nicht begeistert....das sei doch viiiiieeeel zu weit. Wir machen ihn darauf aufmerksam, dass wir sehr gerne zu Fuss gehen und in Italien man wohl lieber fährt. So sind wir halt verschieden.

Da wir keine Lust auf kochen haben, bestellen wir uns eine Pizza. Lecker !

Dann wollen wir mal schauen, wie wir morgen latschen....

 

 

17.4.2011 Von Poggibonsi nach San Gimignano zu Fuss......ohne den Weg zu kennen :)

Wenn wir uns mal etwas in den Kopf gesetzt haben, dann ziehen wir es durch. Da nützen auch alle kopfschüttelnden, ratlosen Italiener nichts.
Schon gestern war man sich im Hotel sicher, dass es keine prima Idee sei, von Poggibonsi nach San Gimignano zu wandern. Zu weit.....zu gefährlich......wo liegt überhaupt Poggibonsi?
Aber....schlau wie wir sind.....wurde es quasi ein perfekter Tag.

Aufstehen und paratmachen eilte heute nicht. Der Zug nach Empoli und weiter nach Poggiponsi für entweder um 9.00 Uhr (viel zu früh!!!) oder um 11.12 Uhr.
Mit dem Fahrrad ging es bergauf....bergab....gerade aus.....zum Bahnhof.
Die Zugfahrt verlief dieses Mal problemlos und wir kamen in Poggibonsi an.
Tja..... wie wandert man in einem fremden Land ohne Wanderkarte.....? Wir wussten nur, wir wollten nach San Gimignano.
Man läuft also zum Touri-Info-Büro......Sonntags....geschlossen!
Also läuft man bzw. Frau weiter. Irgendwann trifft Frau auf einen geöffneten Kiosk und erschnorrt sich eine Ortskarte.....und die ungefähre Angabe der Richtung.
Frau läuft in Richtung der Hauptstrase nach San Gimignano und entscheidet sich für einen kleinen Weg neben der Strasse....ende Poggiponsi enden auch unsere Kartenpläne....nach Gefühl wandern wir diesen Weg (ein Feldweg) einfach immer weiter....und der geht furchtbar weit.







Nach gefühlten 1,5 Stunden und hinter einem Hügel....haben wir plötzlich Sicht nach San Gimignano. Super.....



Leider endet der Weg in Richtung San Gimignano und biegt in die andere Richtung ab. Hmmmm....was tun.....
Wir folgen dem Weg weiter und stellen oben auf dem Hügel fest, dass der Weg wieder in Richtung San Gimignano verläuft.
Da diese Gegend nicht gerade häufig besiedelt ist, fragen wir zwei ältere Herren, ob wir von hier aus nach San Gimignano laufen können. Sie erklären uns den Weg und nach gesamthaft 4 Stunden haben wir es tatsächlich geschafft.....
Wir sind tatsächlich ohne Plan und ohne längere Strecken auf der Hauptstrasse, nach San Gimignano gekommen.

Hier gönnen wir uns erstmal ein Eis und schlendern durch die Strassen.
Das Manhattan des Mittelalters (wegen seinen hohen Türmen so genannt), gefällt uns sehr gut.













Nach einer Stunde wird es aber Zeit, den Bus nach Poggibonsi zunehmen, denn allzu oft fährt der Bus Sonntags nicht.
Beim Bus angekommen stellen wir fest, wir haben ja noch gar kein Ticket. Nur wo gibt es die denn? Bei einem Kiosk....also eilen wir zurück und kaufen die Tickets.
Inzwischen ist der Bus rammel voll und uns bleiben nur die unbeliebten Stehplätze....
Mit dem Zug geht es nach Empoli, da bleibt noch Zeit für einen Cappuccino und dann müssen wir in Signa per Rad wieder nach Hause......geradeaus.....berghoch....und wieder bergrunter....

Ein prima Tag!!!!!

Mal schauen, was wir morgen machen.

 

18.4.2011 Nichts besonderes.....letzte Einkäufe und die Sonne geniessen.

Der heutige Tag begann gemütlich. Beim Frühstück gab es heute Schokomousse...*lecker* und natürlich die üblichen Leckereien.
Danach haben wir uns zu Hause gmütlich fertig gemacht um uns wieder in den Sattel zu schwingen und mit dem Fahrrad an den Bahnhof zu radeln.
Wir sind schon ganz routiniert im wilden, italienischen Strassenverkehr.
Der Zug brachte uns nach Florenz, wo wir ein letztes Mal durch die Gassen schlenderten und etwas leckeres zu Mittag assen.
Heute gab es Risotto mit Spargeln und Shrimps und danach gab es Schwertfisch mit Bratkartoffeln. Zum Dessert suchten wir uns eine Panna Cotta aus....die war aber furchtbar geschmacksfrei und irgendwie bääääh.



Zurück zuhause sonnten wir uns etwas vor dem Zimmer draussen und machten noch 2-3 lutsige Fotos.





Ansonsten lief heute nicht viel....

Morgen geht es am Abend nach Hause und wir werden den Rest des Tages in unserer schönen Hotelanlage verbringen.

 

19.4.2011 Arrivederci......wir müssen gehen.

Alles hat ein Ende und so auch unser Urlaub. Um 8.00 Uhr klingelt der Wecker, wir machen uns frühstückbereit. Ein letztes Mal vom wirklich leckeren Buffet "schnausen".
Immer wieder sind Nadine und ich Gesprächsthema....die zwei, die von Poggibonsi nach San Gimingano liefen ;)

Bis um 11.00 Uhr müssen wir unser Zimmer abgegeben haben.
Danach bleiben wir in der Hotelanlage, sonnen etwas am Pool und spielen auf dem Rasen Frisbee.

Alessandro spendiert uns dazwischen noch einen Cappuccino und fährt uns dann 16.15 Uhr persönlich an den Bahnhof.
Wir nehmen Abschied und versichern ihm noch einmal, wie gut es uns gefallen hat. Er sagt, wann immer wir in der Nähe seien, sollen wir doch vorbeikommen und sei es nur auf einen Kaffee, denn auch er habe es genossen, uns als Gäste zu haben.

Und genau so haben wir uns die ganze Woche gefüllt: Willkommen und als gern gesehene Gäste.

Bis an den Flughafen haben wir es mit den öffentlichen dann geschafft, aber so richtig gut angeschrieben war hier nichts.....wir haben uns durchgefragt.

Eine mediterane Foccacia wurde unser Mittag-/Abendessen und da werden wir später auch noch froh drum sein.
Der Flughafen war nicht mehr gerade voll....den nach uns starteten wohl nur noch 2 oder 3 Flugzeuge.

Der Flug startete mehr als pünktlich, in dem wir die ganze Lande-/Startbahn einmal hochfuhren um dann oben zu wenden und zu starten. Der Flughafen von Florenz hat nur eine einzige Start-/ Landebahn.

Während untem am Boden die Sonne schon unterging und in rot erstahlte, war sie in der Luft oben noch gut zu sehen, so dass unser ganzer Flug quasi während des Sonnenuntergangs stattfand. Wunderschön!

Hier entstanden auch die letzten Bilder, mit welchen wir uns von unserer Reise verabschieden. Vielen Dank fürs Mitgucken und Lesen.


Ciao, Ciao Firenze


Signa und die Seen von oben


Unser Hotel und die Villa Castelletti....leider war die Scheibe nicht so sauber vom Flieger....