Conny und Sarah auf Reisen
Yellowstone 2013
Indiansummer 2012
Florida 2012
Nordwesten 2011
New York 2011
Westen 2010
Indiansummer 2012

Two Mädels go far far away....

Hier entsteht die Indiansummer-Tour von Nadine und mir. Am 28. September 2012 geht es los. Mit British Airways fliegen wir von Zürich via London nach Boston.

Anreise: 28. September 2012

Nach getaner Arbeit fahre ich direkt vom Kindergarten mit dem Zug an den Flughafen in Zürich, wo ich mich mit Nadine treffe. Wir sind so zwar etwas zu früh, können aber in aller Ruhe die Koffer aufgeben, begeben uns ohne Probleme durch die Sicherheitskontrolle und essen eine Kleinigkeit. Nun bleibt uns genügend Zeit, die Reiseplanung nochmals zu besprechen.

Der Flug nach London findet in einer recht alten A320 statt. Die Ledersitze sind etwas schmudelig und auch sonst macht das Flugzeug einen nicht überaus vertrauenserweckenden Eindruck. Beim Sinkflug kriegen wir beide einen heftigen Ohrendruck im rechten Ohr, der sich bei mir leider die nächsten 2 Stunden nicht verflüchtigt. Die Sicherheits und Passkontrolle in London passieren wir recht schnell.....nur blöd, wenn man auf einem Ohr nur noch ganz gedämpft hört.

Am Gate bleibt uns noch Zeit, den Abendhimmel und unseren nächsten Flieger zu bestaunen.

 Der Flug nach Boston vergeht ohne grosse Vorkommnise. Und die Wartezeit an der Immigration vergeht auch gut. Nach 30 Minuten sind wir durch und rufen unser Hotel, die Embassy Suites at Boston Airport, welches uns abholt.

Mit dem Zimmerschluessel gibt es aber ein kleines Cabaret, so dass wir schliesslich in ein anderes Zimmer umziehen duerfen. Das uns zugedachte Zimmer liess sich einfach nicht oeffnen.

 

Um halb eins ist dann endlich Lichterloeschen....... Gute Nacht aus Amerika.

Boston: 29. September 2012

Um halb sechs Uhr sind wir zum ersten Mal kurz wach, entscheiden uns aber nach einem kurzen Gang zur Toilette, nochmals eine Mütze Schlaf zu nehmen. Ich erwache erst um halb acht wieder....nun aber auf.... Das Frühstückbuffet am Morgen lies eigentlich keine Wünsche offen und auch der Frühstücksraum glänzte mit seiner Grösse.
Wir sind eigentlich sehr zufrieden mit der Hotelwahl....auch wenn es von aussen eher einem Ostdeustchen Plattenbau gleicht ;)


Nach dem Frühstück schlendern wir kurz nach 9.00 Uhr in Richtung Piers Park, welche sich nur 5 Minuten vom Hotel befindet. Von hier aus hat man eine schöne Sicht nach Downtown Boston.
Leider ist der Himmel bedeckt und somit herrschen schwierige Verhältnisse zum Fotografieren.


Mit der T, der U-Bahn Bostons, gehts in die City, bis zum Copley Square. Wir schlendern erstmal vorbei am Boston Public Garden und dem Boston Commons, wo wir den quirligen Grauhörnchen zuschauen, bis wir dem Freedom Trail folgen.
Von jetzt an gilt: Follow the red Line.
Ab und zu ist dies gar nicht sooo einfach, entweder, weil die restlichen Pflastersteine auch rot sind, oder die aufgemalte Linie schon etwas abgenützt.

Immerhin konnte man seinen Traumprinzen küssen ;)

 


Bei Starbucks gibt es eine kurze Rast und wir nehmen per Internet Kontakt zu Europa auf.
Nach einigem Hin und Her entscheiden wir uns auch dafür, eine Whale Watching Tour für Morgen zu buchen, auch wenn die Wetteraussichten nicht wirklich prickelnd sind. Es soll morgen den ganzen Tag regnen.
Der Freedom-Trail führt und kreuz und quer durch downtown Boston vorbei an vielen Sehenswürdigkeiten....in der City Hall landen wir schliesslich bei einem Clam Chowder (einer leckeren Fischsuppe). Gestärkt nehmen wir auch noch den letzten Teil in Angriff. Doch bei der USS Constitution zieht sich eine lange Schlange vor dem Eingang dahin. Jetzt noch Anstehen und Warten, dass ist wirklich nix für unsere müden Knochen. Wir machen ein zwei Fotos von aussen und gehen dann das letzte Stück hoch zum Bunker Hill Monument.
294 Treppen führen auf das Monument hoch.....

ganz schön anstrengend.....vor allem, wenn man schon einen halben Tag durch die Stadt gelatscht ist....aber mit etwas Schnappatmung und einigen Schweissperlen, kommen wir oben an und geniessen kurz die Aussicht.
Leider ist das Plexiglas etwas zerkratzt und trübe und der Platz da oben ist mehr als eingeschränkt, denn nicht nur wir haben uns da hoch gequält.


Und jetzt wollen wir nur noch eins....Essen gehen.
Dafür haben wir uns die Cheesecake Factory ausgesucht, welche wir per U-Bahn erreichen.
Ein leckeres Honig-Hühnchen mit Reis für Nadine und Baja Chicken Tacos für mich. Dazu einen Blueberry Mojito und eine Piña Colada....für den Cheesecake....und davon gibt es dort auf der Speisekarte jede Menge, war leider kein Platz mehr in unseren Bäuchen.
Auf dem Rückweg möchte ich nochmals einen Blick vom Piers Park aus auf das nächtliche Boston werfen, wo wir einige Fotos knipsten.
Herrlich, diese Lichter der Stadt.


Müde und erschöpft sinken wir heute schon nach 21.00 Uhr ins Bett. Morgen soll es aber auch schon um 8.00 Uhr zu Avis gehen, wo uns hoffentlich ein nettes Auto erwartet.

Whale Watching: 30. September 2012

Heute klingelt der Wecker schon um 6.30 Uhr. Ein erster Blick zum Himmel zeigt zwar viel Grau, aber es scheint trocken zu sein. Das lässt für den heutigen Tag doch hoffen. Vielleicht hat sich der Wetterdienst ja etwas vertan mit dem Regenwetter.

Aber schon während des Frühstücks wird diese Hoffnung jäh unterbrochen.......Regen rinnt auf dem Glasdach herunter. Nun ja.....noch kann sich der Regen etwas ausleben. Die Whale Watching Tour soll ja erst um 13.30 Uhr stattfinden.

Pünktlich um 8.00 Uhr stehen wir bei Avis, wo wir vom Hotel aus in 3 Minuten zu Fuss sind. Der Kerl hinter der Theke geht mir gehörig auf die Nerven. Erst will er uns ein grössere Auto aufschwatzen, dann will er, obwohl der Zusatzfahrer inklusive ist, mir diese Option für 10 Dollar pro Tag aufschwatzen. Dann will er mehrmals wissen, ob ich wirklich schon 25 Jahre alt sei.......bei National hatte ich bisher nie einen so aufsässigen Kerl. Als er dann nach hinten telefoniert, welchr Wagen für nach New York bereit sei, stockt ihm erst der Atem und dann grinst er. Wir kriegen einen SUV.....und das, obwohl wir nur einen Standart gebucht haben.

Als wir an der Nummer angelangen, an der unser Auto stehen soll, staunen wir nicht schlecht. Ein weisses Schiff erwartet uns...... Riesig ist dieses Auto. Ein Ford Explorer 2011, mit 26´000 km, Rückfahrkamera......und allen möglichen Schnickschnacks. Nur das heiss geliebte Sirius-Radio will leider nicht funktionieren. Erst müssen wir aber die 3te Sitzreihe in unseren grossen Kofferraum verwandeln und dann dauert es eine Weile, bis wir rausfinden, wie man den Sitz noch mehr nach vorne stellen kann. Wir sind halt doch eher kurzbeinige Schweizerinnen. Nachdem auch die Hürde mit dem Auto starten genommen worden ist, düst Nadinemit mir und unseren Schiff von Hof.

Die Fahrt nach Salem zum Walmart verläuft ohne Probleme.....allerdings muss sich Nadine erst noch an die doch eher tiefen Geschwindigkeiten gewönnen ;)

Im Walmart kaufen wir eine kleine Kühlbox, Pappteller, Besteck, Mückenspray und 2-3 Kleinigkeiten. Leider gibt es in diesem Walmart keine Frischwarenabteilung.

Wir fahren im Regen weiter nach Gloucester und sehen schon die ersten Bäume mit schönen Herbstfarben. In ein paar Tagen ist die Herbstfärbung sicherlich noch besser.

Am Hafen anbelangt erkundigen wir uns erst, ob die Whale Watching Tour überhaupt stattfindet, was man uns bejaht. Wir nehmen in Restaurant nebenan einen Cesar-Salat zu uns.....ja nur nichts, was uns schwer im Magen liegen könnte.

Als wir in voller Regenmontur das Restaurant wieder verlassen, trauen wir unseren Augen kaum. Der Regen hat nachgelassen und die Sonne drückt sogar durch die Wolken.

Wir besteigen die Privateer IV, welche für die nächsten 3,5 Stunden unser Zuhause sein soll. Gleich zu Beginn der Fahrt sehen wir eine grosse Kegelrobbe. Durch die Bucht verläuft di Fahrt ganz ruhig und angenehm....

....allerdings ändert sich das auf der offenen See. Solange wir mit schneller Fahrt durch die Wellenpflügen, halten unsere Mägen auch ruhig. Aber als dann endlich die erBei Rsten Wale am Horizont erscheinen und wir nur noch so neben diesen herschaukeln, da werden unsere Magen immer flauer. Trotzdem ist es wunderschön, den grossen majestätischen Tieren beim Luftholen und Abtauchen zuzuschauen.

Aus dem Wasser springen, dass will leider keiner. Sicherlich 30 Minuten verweilen wir bei den Walen. Doch inzwischen sind Nadine und ich uns einig......wir haben es gesehen und wären froh, wenn das Geschaukel ein Ende hätte und wir wieder ruhiges Gewässer und Festland erreichen.

Zum Glück erfolgt dann endlich der letzte Stopp.....mit ist inzwischen total übel.

Ein Regenbogen am Himmel, die Silouette von Boston am Horizont und der Leuchtturm von Gloucester und schon sind wir wieder zurück. Sofort beruhigt sich auch der Magen wieder. Er war ja im Grunde brav und hat alles bei sich behalten.

Wir fahren das kurze Stück nach Rockport und checken im Eagle House Motel ein. Unser Zimmer gefällt uns gut, aber nun haben wir einen Bärenhunger. Wir schlendern durch den wunderschönen Ort, welcher im letzten Abendlicht so richtig erstrahlt.

Bei Roy Moore werden wir fündig und verpseisen nach Calamares und Kokosnuss-Shrimps zum ersten Mal in unserem Leben einen Lobster.

Es ist schon etwas eine "Chnüblerei" bis man an dem leckeren Fleisch dran ist, aber er schmeckt herrlich und wir werden dank der Vorspeise auch pappsatt.

Der Rest des Abends wird mit Fotos hochladen und Reiseberichtschreiben verbracht......bevor es dann Lichterlöschen heisst. Gute Nacht

 

Entlang der Küste: 1. Oktober 2012

Guten Morgen Sonnenschein....schön dich zu sehen. Der Morgen macht uns alle Hoffnungen und so verlassen wir noch vor 8.00 Uhr unsere gemütliche Unterkunft und schlendern durch Rockport....ein Stücklein durch den Sandstrand muss natürlich auch sein Hier haben sich einige Schwäne eingefunden.

Bei Helmuts Strudel gönnen wir uns ein Blueberry und ein Raspberry Croissant. Dazu 2 Columbian Coffees...die genau so fad schmecken, dass Kaffee sogar mir ohne Nachgeschmack die Kehle runterläuft.

Zurück im Eagle House Motel wird gepackt und dann geht die kurze Fahrt an den Halibut Point State Park los. Hier umrunden wir einen kleinen See, der wohl in einem Granit-Steinbruch angelegt worden ist.

Der Indiansummer steckt noch in den Anfängen, aber man kann schon erahnen, was er zu bieten hat.

Die Fahrt führt uns immer weiter nach Norden, zieht sich aber ganz schön, weil wir nicht die Interstate oder den Highway benützen. Das kommt davon, wenn man Tollroads nicht erlaubt ;)

Bei Shaws stocken wir die Lebensmittel auf und essen kurze etwas im Auto, bevor es dann weiter zum Nubble Lighthouse geht. Schööööön sieht es aus und die Sonne strahlt es auch ab und an an.

In Ogunquit angekommen beziehen wir unser schickes Zimmer im Abalonia Inn.

Da das Wetter noch immer hält, machen wir uns gleich auf zum Marginal Way entlang der Küste bis Perskins Cove. Ein schöner Spaziergang, aber wir sind irgendwie schon etwas müde.

 

Im Caffe Prego lassen wir etwas die Seele baumeln.......

Kleiner Kürbis gefällig?

Abendessen gibt es im Old Village Inn im Pub....der Pub Vurger ist ok, aber jetzt nix Spezielles. 

Wir lassen den Abend im Zimmer ausklingen.

Leuchtürme und mehr: 2. Oktober 2012

Früh sind wir eingeschlafen und schon um 4.30 Uhr sind wir zum ersten Mal wach. Wir drehen uns aber nochmals um und schlafen weiter bis um 6.30 Uhr. Nach 7.00 Uhr verlassen wir das Abalonia Inn, welches leider etwas hellhörig ist, uns aber ansonsten gut gefallen hat. Bei der Bread and Roses Bakery essen wir 2 wundervolle Scones (Blueberry und ein Mapple Walnut), trinken Chai Latte und lassen uns 2 Muffins einpacken. Die erste Fahrt fürht uns vorbei an Kennebunkport und somit auch dem Sommersitz der Familie Bush aus Texas. Na, ihr wisst schon welche.....die Ex-Präsidenten.

Next Stopp: Portland Head Lighthouse. Hier werden die Touristen gleich Busweise angekarrt. Wir lassen uns davon nicht beirren, schiessen unsere Fotos und essen ein Pfund Erdbeeren.

Nun wird es Zeit, mein Versprechen einzulösen.....

da es bis jetzt ziemlich gemütlich der Küste entlang ging, entschliesse ich mich, selber zu fahren.....

während Nadine jeweils über das langsame Tempo meckert, welches hier gefahren werden muss, wäre ich noch ganz froh, langsam und gemächlich zu tuckern....

....aber denkste.......Pustekuchen....kaum sitz ich am Steuer, führt das Navi uns erstmal durch Portland und dann auf die Interstate und zum ersten Mal auf unserer Reise darf man 65 Meilen pro Stunde fahren. Ich meistere die Strecke bis nach Boothbay aber ohne Schwierigkeiten, nur ab und zu zuckt der linke Fuss und sucht die Kumplung.

Der Ford Explorer mit Rückfahrkamera lässt sich aber wirklich ganz toll steuern.

Etwas enttäuscht sind wir, dass die schönen Buchten und die Küste zu meist gar nicht erreichbar ist. Grosse Teile sind von Privatgrundstücken umgeben. So steuern wir das Pemaquid Lighthouse an, bei dem wir endlich wieder ans Meer stossen und uns die Füsse einwenig vertreten. 2 Dollar Eintritt pro Person muss uns das wert sein.

Zwischen den schrägen, gestreiften Felsen vor dem Leuchtturm spiegelt sich in den Pfützen herrlich der Himmel samt Leuchtturm. Ein wunderschöner Anblick.

Wir geniessen hier eine Packung Gemüsedipp, bevor es wieder weiter geht. Auf direktem Weg steuern wir den Camden Hills State Park an......dieser kostet 4.50 Dollar pro Person und fahren auf den Mount Battie.

Die Sicht über die Bucht bei Camden samt Stadt und Hafen ist sehr schön, aber leider verdecken Wolken die Sonne. So kommen die bereits in Farbe erstrahlenden Blätter gar nicht zur Geltung. Die Sicht bis zum Acadia Nationalpark ist aber wunderschön. Während ich mich an einer Zeitrafferaufnahme abmühe, erkundet Nadine zu Fuss die Umgebung.

Nun muss aber endlich ein anständiges Foto von uns und dem Schiff her.....

Ganz schön schnell muss man sein, um vom Fotoapparat zurück zum Auto zu rennen und rechtzeitig aus dem Fenster zu schauen.

Da sich die Sonne auch nach über 30 Minuten nicht zeigt, treten wir den Rückzug nach Camden an, wo wir bei

leckere Fritierte Shrimps und Fish and Chips für Nadine und Fisch mit Salat für Sarah bestellen.

Auf dem Rückweg zum Auto leuchtet uns der Himmel in einem wunderschönen Rosa entgegen.

Für uns wird es aber Zeit, wieder in Richtung Rockport ME zu fahren und im Strawberry Hill Seaside Inn einzuchecken. Hier erwarten uns diverse gruselige Gesellen........

aber auch ein wunderschönes Zimmer, mit Sicht auf eine Bucht....die wir im Dunkeln allerdings nur noch erahnen. Hoffentlich können wir den Anblick morgen in der Früh nochgeniessen.

Acadia NP wir kommen: 3. Oktober 2012

Als wir das erste Mal aufwachen, ist es noch dunkel. Aber schon bald beginnt es zu Tagen und wir geniessen die Sicht vom Hotel auf die Bucht. Nur mit einem Sonnenaufgang will es nichts werden, dazu ist es zu bewölkt. Bei Muffins, Kaffee und einer heisen Schokolade lässt es sich die Aussicht noch mehr gniessen.

Nachdem wir gepackt und ausgecheckt haben, verlassen wir nur ungern dieses heile Fleckchen Erde, aber wir wollen die Zeit nutzen und so lange es noch trocken ist, den Acadia Nationalpark besuchen. Es wird unser einzigster Nationalpark auf dieser Reise sein.

Zum ersten Mal verlangt unser Ford Explorer nach neuem Treibstoff, welchen wir ohne Probleme und mit der Kreditkarte kriegen. 3.939 kostet eine Gallone Bleifrei 87.

Immer wieder erhaschen wir einen Blick auf die Küste oder geniessen den Anblick der bunten Bäume.

An einem kleinen Flusslauf ist es gerade ganz besonders schön.

Nach gut 2 Stunden Fahrzeit erreichen wir den Acadia Nationalpark und entscheiden uns nach einem kurzen Besuch im Visitor Center, für den Cadillac Mountain.

Schon die Fahrt auf den Berg ist sehr schön, aber die Sicht da oben ist wirklich herrlich....und dies auch ohne Traumwetter.

Ein Spassfoto von ganz Oben muss sein ;)

Weiter führt die Fahrt uns der Loop Road entlang zum Sand Beach. Dort besteigen wir den Head Point und haben somit einen Gipfel von Sage und Schreibe 44 Metern erreicht.

Am Thunder Hole gibt es zwar viele Touristen, aber kaum Wellen, so dass da kein Wasser durch die Gegend spritzt und keine besonderen Geräusche zu hören sind.....also geht es weiter, vorbei am Otter Pond bis zum Jordan Pond.

Trotz der Wolken spiegelnd sich die bunten Bäume wunderbar im ruhigen Wasser des Sees.

Und der Weg rund um den See gefällt uns sehr gut. Bis wir ihn umrundet haben, vergehen 2 weitere Stunden und so wird es Zeit, vor Einbruch der Dunkelheit zu unserer heutigen und morgigen Übernachtung zu fahren. Das Robbins Motel ist nach der vergangenen Nacht wirklich nur Basic.....klein, mit wenig Mobiliar und schon gar keiner Deko.....aber mit 45 Dollar pro Nacht günstig und sauber ist es auch.Vielleicht hätte es noch ein klein wenig besser riechen dürfen....

Zum Abendessen gibt es mal wieder Fisch.....dieses Mal hat Nadine Schellfisch überbacken und ich ein Captains Platter mit allerlei Meeresgetier.

Mal schauen, was es morgen zu entdecken gibt.

Beech Cliff Summit im Acadia NP: 4. Oktober 2012

Nachdem wir gestern Abend uns noch köstlich darüber amüsiert haben, was wohl passieren würde, wenn einem in der doch recht kleinen Dusche, die an den Ecken mit Klebeband fixiert ist, die Seife runterfällt, sind wir heute erst um 7.30 Uhr wach. Der Start nach Bar Harbor, wo wir frühstücken wollen und unsere Lebensmittel aufstocken müssen, verzögert sich also etwas. Nach 9.00 Uhr treffen wir im Cafe This Way ein, wo es uns sehr gut gefällt.

Während ich "The Usual" esse (2 Eier mit Friesund Toast), gibt es für Nadine ein Omelette mit Ziegenkäse, Basilikum, Eiern und Parmesan. Dazu schlürfen wir einen Cappucino.

Wir schlendern kurz durch Bar Harbor und kaufen die ersten Postkarten ein.

Bei Hannaford (Supermarkt) werden wir fündig, was die Nahrungsmittel anbelangt.

Nun aber auf an den Echo Lake, wo wir eine kurze Wanderung machen wollen. Das heisst, eigentlich wollten wir an den Long Pond Lake......aber irgendwie haben wir uns etwas geirrt ;) Aber das ist eine andere Geschichte und würde hier den Rahmen sprengen.

Am Echo Lake geniessen wir erstmal den herrlichen Blick vom Strand auf den See und die umliegenden "Berge". Leider ist auch heute das Wetter wieder bedeckt, so dass die Farben des Herbstes auf den Fotos gar nicht so richtig zur Geltung kommen.

Wir folgen dem Beech Cliff Trail und steigen an den Hängen des Sees stetig bergauf. Mal geht es über Steintreppen, dann wiederum müssen Metall-Leitern bezwungen werden.


Die ganzen Mühen lohnen sich aber, den von oben haben wir einen herrlichen Blick.

Via Beech Trail Parkplatz geht es zurück an den Echo-Lake, wo wir ein kurzers Picknick zu uns nehmen, Auf dem Menü stehen Sugar-Peas...also Zuckererbsen und kleine, süsse Peperonis (für unsere deutschen Mitleser/innen...das sind Paprikas).

Die Ahornblätter haben hier einfach eine wunderschöne Färbung.

Mit einem kleinen Abstecher via Long Pond Lake geht es zum Ship Harbor Nature Trail und nochmals etwas an die Küste. Ab und zu fallen ein paar Tropfen, aber wir lassen uns von denen doch nicht die Laune verderben.

Hier sehen wir endlich unseren ersten Weisswedelhirsch und ein mutiges Eichhörnchen posiert für die Kamera.

Nachdem wir auch den Wonderland/Trail gelaufen sind, fängt es stärker an zu regnen und wir steuern direkt auf die Atlantic Brewing Company zu, wo wir zu einem Bier (ein Dunkles für Nadine und ein Blueberry Ale für mich) jeweils ein Halfrack BBQ Ribs verspeisen...njami.

Leider muss die geplante Runde Minigolf wegen dem Regen entfallen.

Byebye Küste: 5. Oktober 2012

Unsere Reise an der Küste nimmt ein Ende. Wir verlassen das wirklich einfache Motel in Bar Harbor und fahren in Richtung Ellsworth, wo wir in Sylvias Cafe je einen Kaffee und Pancakes mit Blueberrys essen.

Danach wird erstmal für 1.5 Stunden der Walmart geentert.....die Halloweenabteilung hat es uns angetan.....uuuuuh....das ist ganz schön gruselig. Wir probieren die eine oder andere Maske an, wobei wir euch hier die hässlichen Fratzen enthalten.

Einige Kleinigkeiten und vor allem der Root Beer Extrakt für Conny, wechseln in unseren Besitz....nun wirds aber höchste Zeit.

Die weitere Fahrt verläuft entspannt und immer wieder zeigt sich die wunderschöne Herbstfärbung der Bäume. Als dann endlich die Wolken der Sonne Platz machen, kommen die Farben noch viel besser zur Geltung.

Beim Lake George legen wir unseren Mittagsrast ein. Wir bestaunen das wunderschöne Panorama.

Nach dem wir nun wieder gestärkt sind, geht die Fahrt weiter.

Angekommen im Wilson Lake Inn beziehen wir unser Zimmer mit genialer Sicht in den Garten. Der Eigentümer hat uns erzählt, dass sie gerade gestern den Steg am See weggeräumt hätten, aber das Kanu und die Kajaks seien noch da und frei zur Benützung.

 

Das muss man uns nicht zweimal sagen. Sofort schmeissen wir uns in kanutaugliche Kleidung und stürzen uns an den See. Nach ein paar Aufwärmübungen....zugegeben wir sind da etwas unkonventionell, geht es mit dem Kanu dem Ufer entlang, bis ans Endes des Sees, wo wir eine ganze Schwadrone an Kanadagänsen aufschrecken, die mit viel Lärm und Geschnatter das Weite suchen.

Wir sind begeistert von der Kanufahrt und der Szenerie.......die Sonne färbt den See und die Bäume golden.....

Aber auch die schönste Tour findet irgendwann ihr Ende und so paddeln wir schweren Herzens zurück....

Im Calzolaio, Pizza & Co. essen wir hervorragend und unterhalten uns bestens mit einem älteren Päärchen aus Florida. Wir sind uns gegenseitig auf Anhieb sympathisch und zum Schluss geben die beiden uns noch ihre Visitenkarte mit der Einladung, dass wenn immer wir in der Nähe seien, wr gerne bei ihnen übernachten dürfen.

Ein Tag mit kleinen Highlights geht so zu Ende. 

Into the White Mountains: 6. Oktober 2012

Der Blick aus dem Fenster zeigt, dass es draussen Nebel hat. Wir holen uns eine Tasse Tee oder Kaffee, eine Banane und ein Muffin und setzen uns an den See.Die Stimmung ist auch mit Nebel herrlich.

Wir können uns nur schwer von diesem schönen Ort losreisen, was uns im Verlauf des Tages noch etwas in der Quere kommt.

Unsere Reise führt durch so lustige Ortschaften wie Mexiko und vorbei an Peru.

Hier haben wir so richtig Glück und ein Elchbulle querrt genau vor uns die Strasse.

Im Post-Office in Mexiko geben wir unsere Postkarten auf.

Danach verläuft die Fahrt durch die wunderschöne Herbstlandschaft immer wieder an Flussläufen und über Brücken.

Spontan biegen wir in den Grafton Notch State Park ab, wo es uns auch dank der Herbstfärbung gut gefällt.

 

Der nächste Überraschungsgast querrt vor uns die Fahrbahn.....es ist ein wahrscheinlich noch junger Kojote. Als wir aber den Grunde sehen, warum er immer wieder auf die Fahrbahn läuft, werden wir ziemlich sauer. Aus einem Auto raus schmeissen zwei Frauen immer wieder Futter (Chips oder sowas) dem Kojoten auf die Fahrbahn zu. Mehrmals wird es brenzlig, wenn Autos und LKWs angebraust kommen, da der Kojote immer wieder auf der Fahrbahn zum Futter rennt.

Beim Mount Washington geraten wir in den Regen und die Wolken hängen tief über den Bergen.

Leider wird das Wetter immer schlechter und so entscheiden wir uns in North Conway das Settler Green Outlet zu besuchen. Als wir wieder beim Auto ankommen, ist es bereits 17.00 Uhr und wir haben noch 1.5 Stunden Fahrt vor uns.

Auf dem Kancamagus Highway....eine wunderschöne Strecke, ist es aber nun schon fast zu dunkel. Wir entscheiden uns, bis auf einen kleinen Halt, durchzufahren und die schöne Strecke morgen bei Tageslicht nochmals anzugehen.

Das Abendessen gestaltet sich etwas schwierig, da die meisten Restaurant lange Wartezeiten haben. Wir haben Columbus Day Weekend in Amerika, einen Feiertag.......bei einem Chinesen werden wir fündig und haben innerhalb von 10 Minuten einen Tisch.....allerdings dauert es dann bis zum Essen eine gefühlte Ewigkeit.

Das Days Inn in Campton ist beinah ausgebucht und die Frau an der Rezeption verrät mir, dass ich als Frühbucherin einen gute Rate gekriegt hätte, denn heute und morgen sei das Hotel für 139 Dollar die Nacht zu haben. Wir bezahlen gerade mal 89 Dollar

Leider müffelt es in unserem Zimmer ganz schön.......und auch sonst ist es eher etwas altbacken. Aber für die Nächte wird es schon gehen.

Bunte Bäume und Berge: 7. Oktober 2012

Wir beginnen unseren Tag früh um dem grossen Andrang zum Columbus Day auszuweichen. Um 7.30 Uhr sitzen wir mit einigen Indern und Amerikanern beim Frühstück. Die Inder werden lauthals aufgescheucht. "Come on Group, we have to go......"

Der O-Saft wird hier wohl von Novartis gesponsert.....sowas hässliches haben wir schon lange nicht mehr getrunken. Wir genehmigen uns eine Banane und ein Schüsselchen Fruit Loops.

Kurz nach 8.00 Uhr begeben wir uns nochmals auf den Kancamagus Highway. Zwar gibt es keinen Regen, aber so richtig sonnig will es auch nicht werden. Es ist übrigens sehr kalt....5 Grad draussen.

Irgendwie fanden wir es gestern Abend eindrücklicher....auch wenn wir in der Dämmerung nicht mehr so viel sahen. Es gefällt uns schon, aber irgendwie...naja....ihr wisst schon.

Kurz vor dem Crawford Notch State Park habe ich ein Deja Vue.....im doppelten Sinne. Ich erkenne eine Autoschlange am Strassenrand und viele Menschen, die mit dem Fotoapparat in eine Richtung zielen......aha.....wie im Yellowstone und oooooooh.......schon wieder ein Elchbulle.......und der grast auch noch seelenruhig vor den Menschen, obwohl diese teilweise unter 5 Meter Abstand haben.

Wir nähern uns zwischen den Autos vorsichtig an, trauen uns aber nicht so nah ran. wie die anderen. Das heisst, wir halten brav einen Sicherheitsabstand, denn uns ist bewusst, dass auch ein ruhiger Elch ein wilder Elch ist.

Im Crawford Notch Stater Park geniessen wir vor allem die Aussicht am kleinen See und die Silver Falls. Zudem ist der Blick im Tal mit der Laubfärbung auch nicht vom schlechten Eltern.

Weiter geht es vorbei am Hotel Mount Washington, dessen Namensgeber in den Wolken verschwunden ist.

Im Franconia Notch State Park werden wir von den Massen etwas erschlagen. Die Parkplatzsuche beim Lafayette Campground, welcher unser Startpunkt der Wanderung sein soll, ist hoffnungslos überfüllt und wir werden erst nach ein paar hunder Metern entlang der Interstate 93 fündig. Auf dem Randstreifen parken wir wie die anderen und verspeisen noch schnell unsere Resten.

Der Aufstieg zum Lonesome Lake ist nicht ohne und ich erreiche den kleinen See mit etwas Schnappatmung. Der weitere Weg ist ziemlich matschig, doch entweder helfen Bretterstege aus, oder wir hüpfen von Stein zu Stein.

Wir treten den Rückweg via Cascade Basin Trail an.....stetig geht es über Steine und durch Matsch bergab, aber immer begleitet von wunderschönen Bächlein und herrlichen Cascaden.

Der Weg erfordert immer wieder unsere volle Aufmerksamkeit....mehrmals rutschen wir leicht aus, können uns aber noch halten. Dann kommen wir zu einer Überquerung des Baches, wo eine Brücke weggeschwemmt worden ist. Der Sprung von einem Stein zum nächsten kostet Überwindung.

Bei einem anderen Stein raffle ich mir etwas Haut am Daumen auf.....dumm nur, dass wir kurz auf dem Holzweg waren, denn wir müssen den Bach nochmals über Steine überqueren. Hier passiert auch Nadine ein Missgeschick und sie rutscht mit dem linken Fuss ins Wasser. Brrrrr....nun muss sie das letzte Stück Weg mit einem nassen Schuh zurücklegen.

Wir sind schon etwas müde, aber die Strecke ist wunderschön.....der ganze Weg ist gersäumt von Kaskaden und Wasserfällen und überall diese wunderschönen herbstlichen Bäume.

Kurz vor 17.00 Uhr kommen wir endlich wieder bei unserem Auto an. Ganze 4 Stunden waren wir unterwegs.

Schnurrstracks peilen wir per Navi ein Restaurant an. Bei Traunds Tavern essen wir ausgezeichnet.....aber immer wieder spüren wir die Müdigkeit. Die Wärme macht uns ganz schläfrig.

Ein Glück sind es jetzt nur noch 20 Minuten bis in Hotel zurück.

auf nach Vermont: 8. Oktober 2012

Leider will auch heute das Wetter nicht so recht. So kommen die schönen Farben nicht so richtig zur Geltung und wir nicht so richtig in Stimmung. Wir fahren munter in Richtung Vermont und von da aus nach Süden.

Unser erster richtiger Halt ist an einer Tankstelle, an der wir wieder etwas Bezin auffüllen und einen Kaffee trinken. Unglaublich, was es hier alles für Kaffees zur Auswahl hat. Alle schon vorgebrüht in Thermoskannen.

In Weston besuchen wir vom Christmas Shop, wo es wirklich witzigen Baumschmuck gibt, über den Vermont Country Store auch noch den Weston Country Store. Aber es bleibt beim Gucken und ab und zu probieren wir auch was.

So sind wir schon früh in Manchester, wo sich die Sonne leider immer nur zwischen kleinen Lücken in den Wolken zeigen will.

Wir schlendern etwas entlang der Einkaufsläden und essen dann je einen Salat zu Mittag.

Was tun mit dem angebrochenen Tag. Fürs Motel ist es irgendwie noch zu früh.

Also entscheiden wir uns, auf den Mount Equinox zu fahren.

Via Skyline Drive Toll Road geht es immer höher. Das Befahren der Strasse kostet 15 Dollar pro Auto mit dem Fahrer und jede zusätzliche Person nochmals 5 Dollar.....wir haben einen Gutschein aus dem Internet, mit dem es sage und schreibe 2 Dollar Rabatt gibt.  Ganz schön teuer, um eine Strasse auf den Berg fahren zu dürfen.

Die Aussicht an den Haltepunkten wäre aber super.....wenn nur die Sonne scheinen würde. Wir geniessen es natürlich auch so und machen oben einen kleinen Spaziergang zum Rock Viewpoint.

Allerdings haben wir mit Schnee gar nicht gerechnet und die Tenmparatur ist wohl nur so um den Gefrierpunkt.

Etwas Blödeln vor der Kamera scheint auf jeden Fall zu helfen.

 

Ach ja, wir müssen noch erwähnen, dass die Strasse wohl irgend einer Kirchlichen Gemeinschaft gehört. Zumindest gibt es unten, wo man den Eintritt bezahlt eine Art Bibelshop und oben ist das Gipfelhaus auch dem heiligen Bruno (ich glaube es war Bruno....) gewidmet.

Unser Hotelzimmer von heute gefällt uns doch um Welten besser als das grauslige Days Inn in Campton. Wir haben eine wunderschöne Sicht in den Garten und an den Bach und jede Menge Platz.

Zoey's Double Hex soll unser Restaurant fürs Abendessen werden, immerhin wurde es uns auch noch an der Rezeption empfohlen. Zu Fuss begeben wir uns die 700 Meter bis zum Restaurant....und sitzen auf dem Trockenen. Es gibt zwar Bier und Wein, aber wir haben uns so auf einen Cocktail gefreut, weil weir zurück zum Hotel laufen können *grummel* Nun ja, das Essen selber ist ok, aber bei Nadine fehlt die Würze und auch ich habe schon bessere Steaks gehabt.

Morgen geht es nun nach Newark um uns von unserem prima Auto zu trennen und vor allem New York für die nächsten 4 Tage unsicher zu machen.

We going to New York: 9. Oktober 2012

Heute gibt es nur wenig zu erzählen. In erster Linie war es ein Transfertag nach New York.

Wir geniessen nach dem Frühstück, welches nicht gerade reichhaltig, aber ok war, den Gartem hinter dem Haus mit angrenzendem Bach. Leider will auch heute die Sonne nicht wirklich scheinen.

Nach 9.00 Uhr haben wir das Auto soweit entrümpelt, dass wir noch etwas durch Vermont fahren, dabei aber immer in Richtung Newark Airport halten.

Nadine fährt uns ausgezeichnet und mit nur einem Verpflegungsstopps und einers kurzen Tankstopps erreichen wir um 15.45 Uhr die Rückgabestation von Avis. Der Wagen wird ohne Probleme wieder entgegen genommen.

Ich glaube, vor allem Nadine wird ihn schon etwas vermissen.

Ein Mitarbeiter von Avis freut sich über unsere kleine Kühlbox und zeigt uns, wo und wie wir bis zum Bahngeleis kommen.

Mit der Monorail geht es zur Trainstation und von dort mit dem Amtrak zur Penn Station in New York.

Hier steigen wir in de E-Linie bis zum World Trade Center um, wo wir nach einem kurzen Fussmarsch an der Zieladresse 75 Eest Street ankommen.

Muranda empfängt uns freundlich uns zieht sich dann wieder in ihrem Zimmer zurück. Ich postiere die Kamera für eine Zeitrafferaufnahme und dann verschwinden wir in die City......

 

.....wir haben Hunger. Im Giardino d'Oro werden wir fündig und trinken einen Apple Martini und einen Cosmopolitan....dazu gibt es Linguine mit Meeresfrüchten für mich und Lachs an Champagnersauce für Nadine.

Wir schlendern an der Wallstreet entlang in unsere Unterkunft und beenden damit das heutige Ausflugsprogramm ;)

die Löwen sind los: 10. Oktober 2012

Es ist schon etwas lauter hier hin der Nacht als in Reisiswil. Blöd nur, wenn die Ohrenstöpsel immer wieder rausplumpsen in der Nacht und man sie im Dunkeln wieder suchen muss. Wie auch immer, um 7.30 Uhr sind wir wach und um 8.30 Uhr unterwegs in den Chelsea Market, den wir nach einem kurzen Abschnitt über den Highline Park auch erreichen.

Ich finde den Chelsea Market einfach ein prima Ort und es gibt hier super Fotos ab.Wir frühstücken bei Amy's Bread, trinken O-saft und essen ein Scone oder Muffin.

Danach geht es wieder auf die Highline und dann kreuz und quer durch Greenwich Village, Little Italy, Soho, vorbei am Washington Square, durch Chinatown und von dort mit der Metro nach Brooklyn Heights. Wir schlendern entlang der Uferpromendad, die leider gerade ein Stück im Umbau ist und geniessen den Anblick auf die Hochhäuser und die Brooklynbridge, sowie die Manhattan Bridge.

 

Die Brooklyn Bridge ist leider immer noch eingepackt und überhaupt haben wir heute eh keine Zeit mehr. Wir fahren schnell zurück zu unserem Hauptquartier, ziehen uns um und schon geht es los an den Times Square.

Die vorbestellten Tickets für das Musical The Lion King holen wir ab und dann geht es noch bei Dallas BBQ essen. Die Baby Back Ribbs schmecken hervorragend und auch die Margaritas sind nicht ohne.

So gestärkt geniessen wir die ausverkaufte Vorstellung in vollen Zügen. Wir können den König der Löwen jedem New York Besucher wärmstens empfehlen, denn wir sind begeistert.

Die restliche Zeit des Abends verbringen wir am Timessquare mit Staunen und etwas Shopping. M&Ms in Farben, die es bei uns nicht gibt, werden erstanden, sowie ein hübscher, grauer Ii-Aah....den mein Patenkind Mia zu ihrem Geburtstag am Sonntag kriegen wird. Aber pssssst, noch nix verraten.

 

*grins*

Big Apple: 11. Oktober 2012

Nach einer eher kurzen Nacht sind wir nach 9.00 Uhr schon wieder unterwegs in Richtung Times Square, wo wir erstmal bei Applebees die Basis für den Tag legen.

Weiter geht es zum Rockefeller Center, wo wir uns schon mal die Tickets fürs Top of the Rock Observation Deck besorgen, von wo aus man einen wunderbaren Blick über Manhattan und auf das Empire State Building hat.

Danach geht es weiter durch die Häuserschluchten in Richtung Norden dem Central Park zu.Von der Kutsch über Rikscha.....alle wollen uns durch die Gegend chauffieren. Wir lassen uns aber nicht chauffieren, wir sind noch gut zu Fuss und erkunden somit den unteren Teil dieses riesigen Parkes.

Danach geht es mit der Metro zurück zur 50igsten Strasse, wo wir eigentlich zu Ellens Stardust Dinner wollen und dann aber unverhofft bei Sushi landen. Natsumi heisst das Restaurant und unser Sushi schmeckt uns wirklich ausgezeichnet.

Mit vollem Magen geht es via Bryant Park, bei dem schon wieder alles für die winterliche Eisbahn vorbereitet wird, in die Public Library. Diese ist zum Beispiel bekannt aus dem Film: The Day after Tomorrow..

Von der Public Library bis zur Grand Central Station ist es nicht weit und auch das Chrysler Building, für mich der formschönste Wolkenkratzer, lässt sich gut erblicken.

Die Grand Central Station ist sehr fotogen, wenn man mal von den eher hässlichen Geleisen und Perrons absieht.....aber das Highlight ist ja eh nie Bahnhofshalle. Apple hat sich da einen grossen Teil ergattert, aber man darf sich da oben nicht mal hinsetzen......gell Nadine.

Wir schlendern noch etwas durch die Gegend, landen im einen oder anderen Shop und geniessen dann einen Fuit Juice bei Jamba Juice. Nun wird es aber langsam Zeit, den Rückweg anzutreten und wieder zum Rockefeller Center zu gehen.....mit einem Umweg über den Times Square kommen wir um 17.30 Uhr gerade rechtzeitig um mit dem Aufzig in den 67 Stock zu fahren. Im Gegensatz zum Februar 2011 wimmelt es hier oben doch ganz schön voll Leute, aber ich kann mir noch einen sehr guten Platz ergattern. Hier mache ich in aller Ruhe Aufnahmen für einen Zeitraffer.

Ein wunderschöner Sonnenuntergang färbt den Himmel noch lange rötlich. Wir geniessen es da oben, auch wenn es durch den Wind ganz schön frisch ist.

19.30 Uhr kann ich mich endlich losreissen und wir schlendern zurück an den Times Square, wo wir bei Olive Garden einen Asti schlürfen und hervorragend essen.

Danach sind wir langsam etwas platt vom ganzen Tag. Wir schlendern die 8th Avenue noch runter bis zur 28. Strasse und steigen dann in die U.Bahn zurück zu unserem temporären Zuhause..

Citylights in NYC: 12. Oktober 2012

Der heutige Tag ist schnell erzählt. Nach 9.00 Uhr machen wir zwei Mädels uns auf, um im nahe gelegenen Century 21 zu shoppen. Geschlagene 2 Stunden später verlassen wir dieses Shoppingparadies wieder. Natürlich nicht ganz ohne Tüten....aber die Kreditkarte glühte nun auch nicht gerade.

Nachdem die Taschen in der Wohnung abgeladen worden sind, geht es auf direktem Weg in die 50th Street am Broadway, wo wir in Ellens Stardust Dinner einen Salat so laaaaangsam wie noch nie essen und einen Kaffee mit Baileys geniessen. Eine geschlagene Stunde nagen wir am Salat....aber nicht etwa, weil er so schlecht ist, oder wir so wenig Hunger hätten, nein......wir zögern das Mahl so lange wie möglich in die Länge, um jede Minute Unterhaltung zu geniessen. Denn die Kellnerinnen bei Ellen sind angehende Schauspierl und Musicaldarstellerinnen....welche uns akkustisch verwöhnen und uns Lieder vorsingen.

Herrlich......*seufz*

Undso gestärkt kann der Marathon beginnen.......weiter geht es zu Macys....da werden alle Stockwerke einma abgeklappert......bis wir Sterne sehen....und trotzdem fast nix gekauft haben.

Dann geht es weiter in die Manhattan Mall......dem ganzen Broadway entlang....vorbei am betonernen Bügeleisen......dem Flatiron Gebäude. Weiter entlang dem Broadway.......bis wir die Metro über die Manhattan Bridge nehmen.....

.....hier findet der Fussmarsch eine kurze Verschnaufpause.....aber.....wir sitzen dummerweise in einem Express......der hält nicht gleich nach der Brücke......also heisst es Subway-Change.....und irgendwie steigen wir immer gerade auf der falschen Seite aus.....so dass wir das ganze Peron entlang gehen müssen um die U-Bahn zu wechseln oder zu verlassen.

Wir landen doch noch auf der Manhattan Bridge und die hat es in sich......die ist lang.........und wir sind fussmüde............aber es gibt tolle Fotos von da.......

 

.....aber die Brücke nimmt kein Ende......und dann finden wir kein Restaurant was uns zu sagt......und auch keine Metro mehr........und landen am Schluss an der Wallstreet im Mc D.....Nun ja......gute Nacht aus New York......uns brennen die Füsse...

Goodbye America: 13. Oktober 2012

Grüezi Schwiiz: 14. Oktober 2012