Conny und Sarah auf Reisen
Yellowstone 2013
Indiansummer 2012
Florida 2012
Nordwesten 2011
New York 2011
Westen 2010
Yellowstone 2013

And the Girls do it again. Into the Wild now!


Klicken für Bild in voller Größe

Dieser Urlaub kam für mich ganz plötzlich und unverhofft. Eigentlich war gar kein grösserer Urlaub geplant und schon gar nicht in Amerika. Aber dann habe ich die Chance ergriffen, Nadine 3 Wochen in Amerika zu begleiten. Es wurde innert kurzer Zeit Flug, Mietauto und die Hotels gebucht. Zur Hauptreisezeit war dies 6 Wochen vorher teilweise etwas knifflig, aber ich hatte grossartige Hilfe aus Österreich.
In den Süden sollte es wegen der grossen Hitze im Juli nicht gehen...rund um San Francisco ist Nadine später selber....also was lag mir näher, als Nadine eine Runde von Denver aus zum Yellowstone zu empfehlen. Gott sei Dank lies sie sich schnell überzeugen ;)

In 14 Tagen geht es los :) Hier schon mal die Tagesvorschau.
Zur Erklärung:
NM = National Monument
SP = State Park
NP = Nationalpark

8. Juli 2013 Anreise nach Denver

Treffpunkt Flughafen um kurz vor 8.00 Uhr. So beginnt unsere Abenteuerreise in den Wilden Westen. Das Gepäck ist schnell abgegeben, die Sicherheitskontrolle hat zwar etwas Andrang, aber auch da sind wir eigentlich rasch durch. Ab Gate angekommen bleibt uns noch etwas Zeit für ein kleines Frühstück, dann gehts es um 9.15 Uhr auch schon mit dem Boarding los. Da wir keine Plätze nebeneinander gekriegt haben, fragen wir den Nachbarn ganz nett, ob er nicht mit uns tauschen könnte. Er willigt sofort ein und wir sind happy.
Der Flug mit Air Canada verläuft ruhig...sehr ruhig sogar....auffällig nur, dass das Anschnallzeichen und die Turbulenzen immer dann auftreten, wenn wir auf dem Klo sind ;)

Klicken für Bild in voller Größe

Das Umsteigen und die Immigration in Toronto waren eigentlich völlig problemlos, hätte so eine nette Flughafenmitarbeiterin den  "in Transit" Stempel nicht auf meinen Barcode auf dem Flugticket gemacht....ab dem Zeitpunkt lies es sich weder bei der Immigration, noch bei der Zollkontrolle oder beim Boarding einlesen.
Der Flug mit der alten Rumpelmaschine der United Airlines nach Denver war nicht gerade eine Freude....die Turbulenzen machten die Angelegenheit etwas "bumpy"...so dass uns danach leicht übel war. Die Hitze in Denver schlägt uns förmlich entgegen.
Bei Alamo kein Anstehen, nur ein kurzes Nachfragen nach der Roadside Assistance und raus ging es zur Choiceline, welche gute gefüllt war. Von Subaru über Chevys, Kias bis zu Ford Modellen war bei den Midsize-SUVs alles vorhanden und wir haben uns für einen silbernen Ford Escape mit etwas mehr als 9000 Meilen und Sirius-Radio entschieden. Nachdem bei Walmart die wichtigsten Dinge gekauft worden sind, ging es bei Abrusci's essen. Wir teilten uns Calamares und assen noch je einen Teller Salat. Nun wurde es aber höchste Zeit für das La Quinta Inn in Golden, wo wir im 3ten Stock ein ruhigeres Zimmer mit Blick auf die Rockies bekamen. Völlig übermüdet sagen wir kurz nach 10.00 Uhr Gute Nacht.

Klicken für Bild in voller Größe Klicken für Bild in voller Größe 
.
9. Juli 2013 Rifle Falls und Colorado NM

Heute stand eine etwas längere Fahrtstrecke auf dem Porgramm. Von Golden (Denver) bis nach Fruita Colorado sollte es gehe. Trotzdem liesen wir es am Morgen gemütlich angehen. Nachdem mich der Jetlag um 3.00 Uhr leicht geqäult hat, habe ich es doch irgendwie geschafft, bis 6.00 Uhr mehr oder weniger tief weiter zu schlafen. Nach einem kleinen Frühstück ging es um 8.00 Uhr los in Richtung Westen. Immer schön auf der I-70.

Klicken für Bild in voller Größe

In Vail gab es einen ersten kurzen Halt. Hier gab es auch ein zweites Frühstück.

Klicken für Bild in voller Größe

Die Fahrt auf der Interstate 70 ist wirklich wunderschön und es bieten sich immer wieder wunderschöne Ausblicke.
Von hier ging es weiter zum Rifle Falls State Park. Unterwegs immer mal wieder dunkle Wolken und sogar ein paar Regentropfen. Richtig kühl war es mit über 30 Grad aber nicht.

Klicken für Bild in voller Größe

Die Rifle Falls waren gut besucht und führten viel Wasser. Wir fanden direkt neben den Fällen ein ruhiges Plätzchen, wo wir zum Mittagessen Gemüse dippten und Erdbeeren, Heidelbeeren, Himbeeren und Brombeeren assen und danach noch eine kurze Rundwanderung machten.

Klicken für Bild in voller Größe

Danach wurde es Zeit weiter bis nach Fruita zu fahren, wo wir kurz im Super8 eincheckten und uns dann auf ins Colorado National Monument machten. Für diese Fahrt war ich am Steuer.
Die Ausblicke im Colorado National Monument waren herrlich....trotz Wolken am Himmel.

Klicken für Bild in voller Größe
Klicken für Bild in voller Größe

Die Wolken machten uns die kurze Wanderung entlang des Alcove Natur Trail auch erträglich, denn die Temperatur war zwischenzeitlich auf 104 Fahrenheit, oder 40 Grad angestiegen.

Klicken für Bild in voller Größe
Klicken für Bild in voller Größe

Auch den Otto Trail nahmen wir noch unter die Füsse. Inzwischen etwas platt, fuhren wir den Rest des Parkes nur noch ab.
Gegessen haben wir dann wirklich lecker im Dragon Treasure Restaurant in Fruita. Es war reichlich viel, aber wirklich gut. Nun sagen wir für heute Gute Nacht...bis Morgen!

 

10. Juli 2013 Moab und die roten Felsbögen oder eigentlich hätte der Tag ein wenig anders verlaufen sollen....

Tja...heute gabs Action....

eigentlich sind wir ja schön um 7.30 Uhr losgefahren, um zu den Fisher Towers zu kommen und
dort eine Wanderung zu machen.


Klicken für Bild in voller Größe

Soweit kamen wir aber nicht.....

Nach wenigen Minuten Fahrt war plötzlich ein Polizeiauto mit Warnlichtern quer auf der I 70. Wir wurden über die Ausfahrt wieder auf die I 70 gelotst...komisch.
Da war aber nach wenigen hundert Meter ein Stauende....nur auf einer Spur....komisch. Hinter uns nur noch 3 Autos.... sonst nix mehr....komisch.
Also haben wir den Motor abgestellt und gewartet..... und gewartet.....und dann fuhr ein Polizeiauto nach dem anderen an uns vorbei....

.....und dann ein S.W.A.T Wagen.....

und noch einer....

Klicken für Bild in voller Größe

Inzwischen konnte ich in Erfahrung bringen, dass es wohl ein Autounfall gab...ein Wagen habe sich überschlagen.

Aber wozu dann S.W.A.T?

Nachdem es gar kein Ende
mehr mit den Polizeiautos nahm.... haben andere Autofahrer gesagt, dass der Kerl im Auto wohl bewaffnet sei. Augenzeugen mit Feldstechern berichteten von über 30 Polizeiwagen.

Nach über einer Stunde waren von weitem (wir waren ja Gott sei dank ganz hinten) Schüsse zu hören. Uiiiii.

Wieder warten.....

weiter warten.....

.....dann fing ein Flugzeug
an zu kreisen.... auch über unserem Gebiet. Einer der Amerikaner sagte uns....das sieht so aus, wie wenn der Kerl (keine Ahnung ob die Person männlich oder weiblich war....wir nennen sie hier einfach Kerl...) entkommen und gesucht würde. Ein wenig später wurden wir alle aufgefordert, das Fahrzeug zu wenden und die nächste Ausfahrt zu nehmen.....via Umfahrung gings dann wieder auf die I 70.

Klicken für Bild in voller Größe

Das ganze war ziemlich erschreckend und hat uns 2,5 Stunden Zeit gekostet.... inzwischen war es uns zu warm zum wandern....wir haben hier 40 Grad.

Klicken für Bild in voller Größe Klicken für Bild in voller Größe

Jetzt gibt es eine kleine Siesta, bevor wir uns aufmachen und auf dem Weg zum Delicate Arch hoch hecheln. Ich melde mich wieder :)

Bei 40 Grad war die Wanderung hoch zum Delicate Arch kein Vergnügen, aber der Ausblick lohnte jede Mühe und mit genügend Wasser und kleinen Pausen, war es gut machbar. Wir haben oben die Stimmung und einen leckeren Salat, selber hochgeschleppt und in Schüsslchen mit Salatsauce genossen.

Klicken für Bild in voller Größe Klicken für Bild in voller Größe

Die Wanderung zurück war im Vergleich zum Hinweg ein Kinderspiel.

Klicken für Bild in voller Größe

Nun müssen wir aber schlafen, denn Morgen soll es zum Sonnenaufgang in den Devils Graden gehen.
Gute Nacht aus dem heissen Moab.

11. Juli 2013 Wandern im Arches NP
um 4.30 Uhr klingelte der Wecker. Auf gehts zum Devils Garden im Arches NP um den primitiv Loop zu laufen. Schon auf dem Hinweg ein herrliches Morgenrot....wir staunen und erfreuen uns an dem Anblick.

Klicken für Bild in voller Größe Klicken für Bild in voller Größe 

Auf dem Parkplatz beim Devils Garden dann die nächste Überraschung. Wir sind nicht alleine.


Klicken für Bild in voller Größe
Aber immerhin das einzigste Auto ;)
Wir machen uns mit einer Banane bewaffnet auf den Weg zum Landscape Arch.

Klicken für Bild in voller Größe

Leider ist die Sonne etwas weg, als wir beim Landscape Arch ankommen. Er ist trotzdem schön. Dann geht es los auf den primitv Loop. Der Weg ist einfach genial. Wir staunen und freuen uns.

Klicken für Bild in voller Größe Klicken für Bild in voller Größe

Beim Double O Arch klettern wir durch den kleinen unteren Arch auf die andere Seite und haben einen wunderschönen, erhöhten Picknick-Platz für das zweite Frühstück. So lässt es sich gut aushalten.

Klicken für Bild in voller Größe

Inzwischen sind auch weitere Wanderlustige angekommen. Ab und zu begegnen sie uns auf der weiteren Tour, aber die meiste Zeit sind wir alleine.
 Die steile, rutschige Stelle auf Slickrock meistern wir ohne Probleme....wenn auch auf dem Hintern ;)

Klicken für Bild in voller Größe Klicken für Bild in voller Größe

Überglücklich und noch recht fit,biegen wier vor dem Landscape Arch wieder auf die Wanderautobahn ein, denn inzwischen ist der Weg bis zum Arch gut gefüllt.

Auf dem Weg vom Parkplatz weht uns ein penetranter Fäkaliengruch entgegen....pfui bääääh, aber die Plumpsklos werden gerade geleert. Wir flüchten deswegen für das 3te Frühstück ;) auf dem Picknickplatz beim Balanced Rock. Auch hier wieder ganz alleine.

Klicken für Bild in voller Größe

Nun müssen wir nur noch rausfinden, wie schnell das Auto Oil recharge und Oil change braucht....denn das meldet es uns nun plötzlich.

Zeit für eine Siesta in unserem Motel. Nachdem wir etwas am Pool waren, haben wir uns auf zur Ford Garage gemacht, um wegen dem Ölwechsel zu fragen. Leider hatte Ford keine Zeit für uns und hat uns zu einer anderen Garage geschickt. Die haben den Ölwechsel innert kürzerster Zeit gemacht, konnten aber die Benachrichtigung des Ölwechsels im System nicht löschen. Der Ölwechsel wird so also weiterhin bei jedem Starten des Motors angezeigt. Jänu.

Inzwischen waren wir hungrig und sind bei Eddie Mc Stiff essen gegangen. Steak für mich und Lachs für Nadine wurde bestellt. Draussen hat es angefangen zu Donnern und Blitzen.

Wir schlenderten noch einwenig durch Moab und gerade, als wir wieder zur Tür herein waren, fing es in Strömen an zu regnen.

Also wurde früh zu Bett gegangen, denn wir wollten auch wieder früh raus.


12. Juli 2013 Island in the Sky und Dead Horse Point SP

Schon wieder klingelte der Wecker unglaublich früh. Wir packten unsere 7 Sachen und fuhren erstmal tanken. Danach ging es zügig weiter in den Canyonlands NP, wo wir am Shafer Trail Overlook ein lauschiges Plätzchen, mit schöner Aussicht fanden und bei Banane und Getreideriegel auf den Sonnenaufgang warteten.

Dieser lies auch nicht lange auf sich warte und die Wolken gaben mit der Sonne ein tolles Bild ab.

Klicken für Bild in voller Größe Klicken für Bild in voller Größe

Wir genossen den herrlichen Anblick in aller Ruhe und erfreuten uns an dem Lichtspiel.

Klicken für Bild in voller Größe Klicken für Bild in voller Größe

Irgendwann mussten wir uns ja wieder losreissen und wir fuhren bis ganz ans Ende des Parkes.


Klicken für Bild in voller Größe

Von dort aus grassten wir die meisten der Viewpoints ab und liefen zum Upheavel Dome und zum Mesa Arch, wo uns ein freundlicher Herr anbot, ein Foto von uns beiden zu machen.

Klicken für Bild in voller Größe

Ein kurzer Ausflug in den Dead Horse Point SP musste natürlich auch noch sein. Ein wenig hungrig inzwischen, gab es eine Maissalat mit Zuckererbsen und Karotten.

Klicken für Bild in voller Größe

In Green River angekommen, suchten wir erstmal einen Supermarkt, was gar nicht so leicht war. Schlussendlich wurden wir doch fündig und konnten die Vorräte aufstocken. Da es wiederum heiss und sonnig war, entschlossen wir uns im wunderschönen River Terrace Inn etwas an den Pool zu liegen. Das Motel hat einen sehr schönen Garten und überall schwirren Kolibris herum.

Klicken für Bild in voller Größe

Klicken für Bild in voller Größe

zu guter Letzt kroch auch noch eine Schlange neben mich.

Klicken für Bild in voller Größe

Im Tamarisk Restaurant gleich neben an gab es wirklich leckeren Fisch, nur die weibliche Bedienung war äusserst unfreundlich. Der nette Kellner und der schöne Blick über den Green River, haben das wieder gut gemacht.
Ein anschliessendes Kissenschlacht-Shooting rundete den Tag ab und jetzt wird es Zeit für den Schönheitsschlaf.



13. Juli 2013 von Pferden, Zwergen und Aussichtspunkten

Heute war um 5.30 Uhr Tagwacht. Um 6.00 Uhr tanzten wir beim Frühstück an. Hier wurden wir gleich gefragt, was wir denn gerne aus der Küche frisch zubereitet hätten....von Oat Meal über Pancakes bis zu Eiern nach Wahl, war alles vorhanden, dazu noch ein reichhaltiges Buffet. Das Hotel hier lohnt sich also echt.
Um 7.00 Uhr brachen wir dann auf mit Ziel: little wild horse canyon. Die stündige Fahrt dort hin war sehr abwechslungsreich und damit auch kurzweilig.

Klicken für Bild in voller Größe

Trotz dunklen Wolken wollte wir es mit dem Canyon mal versuchen. Wir mussten das Wetter nur gut im Auge behalten, da es sich bei diesem Canyon um einen Slotcanyon handelt, also einem ziemlich engen Canyon, bei dem es ganz schnell zur Überflutung kommen kann.
Glücklicherweise war das Wetter beim Canyon und drum herum viel besser und es stand auch schon ein Auto dort.

Der Rucksack wurde gepackt und los ging es immer entlang des "Bachbettes". Gleich zu beginn des Canyons gab es eine kleine Kletterpartie, die aber gut zu meistern war, vor allem mit Schuhen, mit gutem Profil. Dann war der Canyon erst mal weit und voller wunderschöner löchriger Felsen.

Klicken für Bild in voller Größe

Nun folgte ein engeres Stück. Herrlich dies Farben und die Formen der Felswände.

Klicken für Bild in voller Größe Klicken für Bild in voller Größe

Der Canyon weitet sich wieder in eine Art Kessel und unser Magen verlangte dringend nach Nachschub. Genüsslich wurde also ein Apfel und etwas Beef Jerky verschlungen.

Nochmals verengte sich der Canyon und er hatte hier auch eine dunklere Farbe. Da allerdings Wasser im Canyon war und wir nicht sicher waren, ob sich das Wetter positiv entwickelte, kehrten wir lieber um. Inzwischen kam uns eine ganze Horde an Menschen entgegen und als wir zurück beim Parkplatz waren, war dieser quasi voll. Da haben wir aber wieder ein Näschen für die richtige Zeit gehabt. Wir waren im ganzen 2 Stunden im Canyon unterwegs.

Weiter ging es in Goblin Valley und die Felszwerge verzauberten uns richtig. Das Licht war um 11.00 Uhr zwar nicht ideal und es war inzwischen wieder ordentlich warm, aber ein kleiner Spaziergang zwischen diesen Gesteinsformen, der gehörte einfach dazu.

Klicken für Bild in voller Größe Klicken für Bild in voller Größe

Nach einem gesunden Mittagslunch ging es weiter....allerdings stellten wir fest, dass es mit dem Benzin knapp werden könnte zum Wedge Overlook und zurück. Also brausten wir noch schnell nach Hanksville zum Tanken. Die Tankstelle war ja auch ganz witzig.

Klicken für Bild in voller Größe

Die Fahrt zum Wedge Overlook sollte mehr 2 Stunden dauern und ein grosser Teil davon erfolgt auf ungeteerter Strasse. Das erste Stück nach der I70 war jedoch frisch geteert und gekieselt, dann folgte ein etwas mühsameres Stück mit grösseren, spitzen Steinen, bevor es auf der Buckhorn Wash Road wieder sehr gut zu fahren war. Beim Buckhorn Wash Rock Art Panel bestaunten wir die Pictographs (Bilder am Felsen), die zum Teil bis zu 2000 oder so gar mehr Jahre alt sind.

Klicken für Bild in voller Größe

Und endlich gab es auch die ersten Kühe, die direkt auf den grossen Weiden neben der Strasse grassten.

Klicken für Bild in voller Größe

Am Wedge Overlook überkam uns doch prompt schon wieder ein kleines Hüngerchen und so gab es leckeres Fajitas-Fladenbrot mit Schinken, Spinat-Blättern und scharfer Meerrettich-Sauce.
Die Aussicht war einfach herrlich und wir genossen die Sonnenstrahlen.

Klicken für Bild in voller Größe

Auf dem Heimweg fuhr ich (Sarah), die ganze Strecke zurück....immerhin 150 km. Wer mich kennt, der weiss, dass das die längste Strecke ist, die ich je gefahren bin.  Zuerst ging es ohne Teer bis Huntington und dann via Price zurück nach Green River. Bei Ray's Cafe gab es für uns beide eine Bacon Cheeseburger mit Cole Slaw und anschliessend hupften wir noch in den Whirlpool in unserem Hotel. Innert kürzerster Zeit waren erst zwei einheimische "Cowboys" mit im Pool und danach verdoppelte sich die Zahl auf 5 ;) Die Jungs waren ganz nett und wir plauderten über unsere Reise, das Wetter, die Berufe und was einem halt sonst noch so interessiert. Der Rest des Abends genossen wir bei stürmischem Wind auf dem Balkon. Fast einwenig schade, fahren wir morgen weiter.


14. Juli 2013 9-Mile-Canyon, Dinosaurier und Fantasy Canyon

Nachdem schon um kurz vor 6.00 Uhr mit der Heimat geskypt wurde meinerseits, sind wir um 6.30 Uhr beim Frühstück zu Rührei und Pancakes. 50 Minuten später get es los. Erstmal bis Wellington, wo unser Auto etwas Benzin nachschub erhält und dann ab in Richtung Nine 9 Canyon. Die Fahrt auf der geteerten Strasse wird immer wieder verlangsamt durch viele Tierchen, welche die Strasse kreuzen oder als Plätzchen zum Rasten, Sonnenbaden oder sonstigen Aktivitäten nutzen.
Wir sehen heute viele Kaninchen, jede Menge Hörnchen, Pronghorns, Präriehunde und Vögel.
Ebenfalls kommen ziemlich viele Dips, an denen bei Regen wohl das Wasser durchläuft. 1ner davon hat noch eine kleine pfütze drin, was uns natürlich freut.

Klicken für Bild in voller Größe

Das Wetter ist im Südosten wolkig und im Norden sonnig. Leider bleibt der Canyon damit im Wolkenschatten und irgendwie übersehen wir auch die Petroglyphen (indianische Zeichnungen im Stein). Der Canyon ist natürlich trotzdem schön. Wir fahren in Richtung Myton und von dort nach Vernal.

Klicken für Bild in voller Größe

Hier geht es direkt weiter ins Dinosaur National Monument. Bei der Dinosaur Quarry gibt es erstmal Mittagessen, bevor wir mit dem Bus vom Visitor Center aus zum Gebäude fahren, in dem die Felswand mit den Dinosaurierknochen ist. Ganz schön eindrücklich. Das ganze sieht aus wie ein riesiger Dinosaurier-Friedhof.
Wir verbringen eine halbe Stunde bei den Knochen und fahren dann mit dem Bus zurück.

Klicken für Bild in voller Größe Klicken für Bild in voller Größe

Die nächsten 2 Stunden verbringen wir bei Walmart und durchstöbern den ganzen Laden....zumindest kommt es uns so vor.
Nach einer kurzen Siesta im Best Western Antlers Inn in Vernal, geht es zum Essen.

Klicken für Bild in voller Größe

Nun wurde es aber höchste Zeit, zum Fantasy Canyon aufzubrechen. Unterwegs treffen wir auf eine Pronghorn Familie, welche gemütlich am Strassenrand grasst und  sich nicht stören lässt.

Klicken für Bild in voller Größe

Auch eine Herde wilder Pferde treffen wir an.

Im Fantasy Canyon angekommen, staunen wir erst, wie klein das Gebiet ist, aber mit dem weichen Licht der untergehenden Sonne und den unzähligen Figuren, kann man hier einige Zeit verbringen. Uns gefällt es sehr gut.

Klicken für Bild in voller Größe
Klicken für Bild in voller Größe

Die Krönung des Tages ist der wunderschöne Sonnenuntergang und die wilden Pferde, welche wir im letzten Licht direkt neben der Strasse erspähen. Sie flüchten allerdings zu schnell für gute Fotos.

Klicken für Bild in voller Größe

Klicken für Bild in voller Größe

15. Juli 2013 Dinosaur Nationalpark

So langsam kommen wir immer später in die Gänge. Heute ist es schon wieder nach 7.00 Uhr, bis wir nebenan ins Restaurant zum Frühstücken kommen. Vorher mussten wir uns noch schnell die Vouchers fürs Frühstück in der Lobby holen. Das Frühstücksbuffet überzeugt uns leider gar nicht und meine heisse Schokolade ist dermassen süss, dass es mir danach fast übel ist.

Um 8.00 Uhr düsen wir los, nur um dann im Dinosaur NM am Visitor Center vor verschlossener Türe zu stehen….die machten erst in 10 Minuten, nämlich um 9.00 Uhr auf. Die Rangerin muss dann auch gleich die amerikanische Flagge hiessen und jetzt können wir sie endlich nach dem Strassenzustand der Echo Park Road fragen. So eine richtige aussagekräftige Antwort kriegen wir nicht, Wir bräuchten Highclearence.

Also geht’s weiter in Richtung Echo Park Road und der Anfang der Strasse ist steil und sehr steinig. Danach lässt sie sich eigentlich sehr gut fahren und in 2 Furten ist sogar etwas Wasser. Da macht es richtig Spass durchzufahren.

Bei den Petroglyphen halten wir kurz und schiessen 1-2 Fotos.

Klicken für Bild in voller Größe

Ein kurzer Stopp auf der historischen Farm und wir bewundern, wie die Menschen hier unter einfachen Bediegungen leben konnten.

Klicken für Bild in voller Größe

Weiter geht es zur Whispering Cave in der es herrlich kühl, wie klimatisiert ist.

Klicken für Bild in voller Größe

Und dann stehen wir vor dem grossen Segel am Echo Park.

Klicken für Bild in voller Größe

Wir können das Szenario zwar nicht ganz alleine geniessen, denn kaum holten wir unser Essen im Auto macht sich auch eine 4köpfige Familie samt Hund breit. Der Hund interessiert sich als erstes natürlich für den Schatten und unser Essen.

Inzwischen ist es aber auch heiss. Gerade als Nadine sich in den kühlen Fluss stürzen will, ankern 5 Schlauchboote vor dem Ufer. Diese sind auf einer 4tägigen Tour und wollen hier ihre Mittagsrast verbringen. Inzwischen sehe ich dunkle Wolken am Himmel und drängel etwas zum Aufbruch.

Wir fahren die Echo-Park-Road wieder hoch und kriegen nur wenige Tropfen Regen ab. Auf dem Weg zum Harpers Corner donnert es jedoch ein wenig und ein paar weitere Tropfen fallen. Wir warten eine Viertelstunde ab und nachdem in dieser Zeit kein Donnern mehr zu vernehmen war, laufen wir den Harpers Corner Trail. Die 3.2 Kilometer bieten einen wunderschönen Ausblick.

Klicken für Bild in voller Größe Klicken für Bild in voller Größe Klicken für Bild in voller Größe

Das Auto sieht inzwischen etwas eingesaut aus.

Klicken für Bild in voller Größe

Eine kleine Abkühlung im Pool muss einfach sein und danach wollten wir eigentlich in einen Western-Shop. Als wir dort um 19.00 Uhr ankommen, macht dieser schon zu.

Im Quarry Stealkhouse und Brewery gibt’s Abendessen und da wir zu Fuss da waren, ein leckeres Aprikosen-Bier.

16. Juli 2013 via Flaming Gorge nach Green River (Wyoming)

Der Jetlag ist eindeutig vorbei. Wir wachen um 6.00 Uhr nicht mehr putzmunter auf. Auf das Frühstück bei JB's haben wir heute keine Lust. Nachdem wir alles zusammen gepackt haben und ins Auto verfrachtet haben, geht es zum nächsten Supermarkt. Hier kauften wir Wasser und Nahrung für den heutigen Tag. Nachdem die Mais-Tortillas gestern ein Reinfall waren, gibt es heute welche aus Vollkorn.
Wir verlassen Vernal in Richtung Flaming Gorge und schrauben uns immer höher und geniessen die Aussicht von Oben zurück nach Vernal. Dazu gibt es einen Naked-Fruchtsaft. Die Banane haben wir schon direkt beim Supermarkt verdrückt ;)

Wir geniessen die geologisch abwechslungsreiche Landschaft, fahren kurz zum Staudamm, haben aber keine Lust eine stündige Führung zu machen und landen schliesslich beim Red Rock Canyon der Flaming Gorge.

Klicken für Bild in voller Größe

Hier beschliessen wir den Rim Trail zu laufen.

Neben unzähligen Zirkaden oder Heuschrecken (eine davon erschrickt und prahlt von meinem Kinn ins Dekolté), sehen wir auch einen Hirsch und diesen kleinen Kerl hier.

wild3_Echse.jpg

Der Trail ist vom Rim Trail Parkplatz bis zum Visitor Center 1 Meile lang. Immer wieder geniessen wir wunderschöne Aussichten auf den Canyon.


Klicken für Bild in voller Größe
Klicken für Bild in voller Größe

Beim Moose Pond machen wir eine Mittagspause und geniessen neben unseren Fajitas die herrliche Stimmung.

Klicken für Bild in voller Größe
Klicken für Bild in voller Größe

Die weitere Fahrt bietet neben jede Menge Kurven immer wieder herrliche Ausblicke. Beim folgenden Aussichtspunkt treffen wir auf eine Gruppe Senioren, die uns bitten, ein Foto von ihnen zu machen und uns im Gegenzug auch fotografieren.

Klicken für Bild in voller Größe
Klicken für Bild in voller Größe

Herrliche Begegnungen mit freundlichen Menschen machen diese Reise noch viel schöner.

Wir biegen noch an eine Bucht der Gorge ab, aber die vielen Mücken führen dazu, dass wir nicht allzu lange bleiben und uns auch gegen ein Bad entscheiden. Allerdings strecken wir natürlich die Füsse ins Wasser.  Etwas von uns entfernt ruhen Pronghorn am Strand.

Klicken für Bild in voller Größe

Um 14.30 Uhr kommen wir im Oak Tree Inn an und beziehen unser Zimmer. Wir müssen mal wieder Wäsche waschen und ruhen uns im Zimmer aus.

Klicken für Bild in voller Größe

17. Juli 2013 auf in den Grand Teton NP


Wieder wachen wir um 6.00 Uhr auf….ging ja auch nicht anders, der Wecker hat geklingelt.

Nachdem wir uns bereit  gemacht haben, geht es in der silbernen Dinner-Büchse zum Frühstück.

Gebratener Speck, Spiegeleier, Rösti und Toastbrot, dazu einen Kaffee wandern in unseren Magen. Naja, nicht ganz alles davon.

In Windeseile wird der Koffer gepackt, verladen und ausgecheckt. Dann geht es los zum Pilot Butte Wild Horses Scenic Drive. Und wir haben Glück, nach einigen Meilen sind gleich an der Strasse wilde Pferde zu sehen. Ein Fohlen liegt sogar als wir gleich daneben halten weiterhin entspannt im Gras.

Klicken für Bild in voller Größe Klicken für Bild in voller Größe

Auf der weiteren Fahrt sehen wir nochmal von weitem einzelne Pferd und wieder viele Pronghorns. Danach geht es auf dem Highway 191 immer in Richtung Norden. Wir erreichen Teton  Village kurz nach 12.00 Uhr, zu früh um einzuchecken,  doch kaum haben wir das Kassenhäuschen für den Grand Teton Nationalpark erreicht, kommt die erste Enttäuschung. Die Strasse vorbei an Moose in den Park ist heute gesperrt…..also müssen wir komplett über Jackson Hole in den Park, ein Umweg von über 30 Minuten.

Wir fahren zur Chapel of Transfiguration und landen schlussendlich am Bootsanleger beim Jenny Lake, wo wir unser Mittagessen einnehmen und die Füsse baden.

Klicken für Bild in voller Größe Klicken für Bild in voller Größe

Pünktlich zum Check-In um 15.00 Uhr geht es zurück zum The Hostel, wo wir nun einchecken können und unser 4Bett Zimmer beziehen. Kurz darauf trifft auch Brigitte ein, die von Bozeman hier her gekommen ist und bei der wir nach den Tagen im Teton NP übernachten werden.

Klicken für Bild in voller Größe

Wir fahren gemeinsam nach Jackson Hole, wo wir in der Million Dollar Cowboybar eine Margarita und Brigitte ein Bier zu uns nehmen. 

Klicken für Bild in voller Größe Klicken für Bild in voller Größe

Bei Merry Piglets essen wir lecker Mexikanisch und begeben uns so gestärkt an Rodeo in Jackson.

Klicken für Bild in voller Größe

Hier ein paar Eindrücke davon.

Klicken für Bild in voller Größe  Klicken für Bild in voller Größe  Klicken für Bild in voller Größe  Klicken für Bild in voller Größe

Nach dem Rodeo geht es noch für einen kurzen Einkauf zu Albertson. Wir versuchen morgen zum Sonnenaufgang bei Schwabachers Landing zu sein. Gute Nacht Welt.

18. Juli 2013 Seen, Berge und Natur im Grand Teton NP

Pünktlich um 5.30 Uhr sind wir in Teton Village losgefahren um bei Schwabachers Landing den Sonnenaufgang zu sehen. Leider hatte das nicht  ganz geklappt weil die Strasse von Teton Village nach Moose Junction immer noch gesperrt war. Also sind wir über Jackson gedüst und haben den Nebel und das Morgenrot während der Fahrt bewundert.

Klicken für Bild in voller Größe

Das Auto mussten wir ja wegen der Strassensperrung oben parken und sind dann die Schwabacher Road runter marschiert.

Unten angekommen sahen wir folgendes:

Klicken für Bild in voller Größe


Klicken für Bild in voller Größe
Klicken für Bild in voller Größe

Wir sind unten etwas am Fluss entlang und haben die Ruhe und die wunderschöne Sicht genossen.

Nach etwas mehr als 2 Stunden waren wir wieder beim Auto. Die Fahrt ging weiter bis zum String Lake, mit einem kurzen Stopp bei der Lodge (Name gerade entfallen, wo wir uns Cinnamon Rolls und einen Kaffee holten....alles sau teuer, aber lecker.)

Dann bezogen wir unseren Frühstücks- und Mittagsplatz am See.

Klicken für Bild in voller Größe

Eine Wanderung um den String Lake folgte auch noch und ein erfrischendes Bad.
Um 15.00 Uhr ging die Fahrt weiter in Richtung Teton Village, nicht ohne den einen oder anderen Abstecher.

Plötzlich lief vor uns Mama Schwarzbär mit einem Kind durch (leider hats für ein Foto nicht gerreicht).

Die Tetons waren die ganze Zeit über meistens wolkenlos und einfach wunderschön.

Klicken für Bild in voller Größe

Inzwischen war die Strasse zwischen Moose Junction und Teton Village wieder geöffnet und wir hatten sogar Glück, nochmals einen Schwarzbären zu sehen. Er war gerade bei der Brotzeit ;)

Klicken für Bild in voller Größe

Danach noch ein Hirsch mit wunderbarem Geweih und fertig war die wunderbare Tagestour. Jetzt ging es in Jackson Hole noch etwas shoppen, bevor es lecker Essen ging im
Gun Barrel Restaurant . Das Bisonsteak auf meinem Teller war hervorragend.

Ein perfekter Tag halt ;)

19. Juli 2013 ....Brigitte wir kommen nach Bozeman

Heute wurde ausgeschlafen….bis 8.00 Uhr.  Nebenan wurde auch schon der Staubsauger angeworfen. Wir fragten uns schon, wie es hier im Winter wohl poltert, wenn die Gäste mit Skischuhen durch die Gegend stampfen. Mit Ohrenstöpseln liess es sich aber ganz ordentlich schlafen….bis kurz vor 8.00 Uhr.

Bis wir aufbrechen, vergeht aber trotzdem noch etwas Zeit. Um 10.00 Uhr ist alles verstaut und gepackt. Wir brechen auch nach Wilson zu Noras Fish Creek Inn. Ein leckeres Frühstück wandert in unseren Magen.

Kurz getankt und weiter geht die Fahrt über den Teton Pass. Leider nur mit 15 Meilen pro Stunde, wegen einem Wohnmobil vor uns.

Klicken für Bild in voller Größe

Wir fahren über den Mesa Scenic Byway und besuchen die Lower und Upper Falls, die ganz ordentlich anzuschauen sind.

Klicken für Bild in voller Größe Klicken für Bild in voller Größe

Via West Yellowstone und Big Sky geht es ins hübsche Bozeman. Ich fühle mich hier irgendwie unglaublich wohl.

Klicken für Bild in voller Größe Klicken für Bild in voller Größe

Nach einer kurzen Rast, wird es schon wieder Zeit fürs Essen und wir gehen in Bozeman lecker Sushi bei Dave’s Sushi essen.

Klicken für Bild in voller Größe

Wir fahren noch etwas durchs die Quartiere und bewundern die schönen Häuser, gehen eine Kleinigkeit einkaufen und essen ein leckeres Joghurt-Eis mit Topings. Bevor wir uns für einen Geschmack entscheiden müssen, kriegen wir eine ordentliche Portion zum Probieren.

Danach ist der Tag für heute gelaufen.


20. Juli 2013 Lasy Days in Bozeman....oder doch nicht?


Wir starten den Morgen ganz gemütlich mit einem tollen Frühstück und geniessen dieses in Brigittes lauschigem Garten.

Klicken für Bild in voller Größe  Klicken für Bild in voller Größe

Es braucht heute noch ein paar Telefonate um das weitere Programm zu klären. Freunde von Brigitte haben sie eingeladen, an eine Geburtstagsparty zu kommen.

Da sich Nadine nicht hundertprozentig wohl fühlt, entscheiden wir spontan, wie es nach dem Einkaufen weiter geht. Wir fahren als erstes zu Murdocks, wo wir uns nach Cowboystiefel umsehen, aber nicht fündig werden.

Danach geht es weiter in die Innenstadt wo gerade der Ausverkauf stattfindet, aber auch dort wechselt nicht wirklich etwas in unseren Besitz.

Nach etwas Erholung zu Hause entscheiden wir, an die Party in Ennis zu fahren. Wir erfahren, dass Brigitte das Geburtstagskind gar nicht kennt, sondern ein befreundetes Päärchen, welches mit dem Geburtstagskind befreundet ist. Uiiii, das ist ja etwas ganz neues, wir crashen eine Party.

Ab Ennis führt eine Strasse die Hügel hinauf und wird gegen Schluss richtig anspruchsvoll zu fahren. Sie ist voller Löcher und Steine. Wir kommen an eine wunderschöne Location.

Klicken für Bild in voller Größe
Klicken für Bild in voller Größe

Und dann geht das Abenteuer los. Es gibt kein: Was habt denn ihr hier an der Party verloren. Wir werden herzlich willkommen geheissen, man wundert sich, dass wir es nach hier oben geschafft haben und werden gleich aufs Gruppenfoto gebeten.

Der Abend stellt sich als riesiger Gewinn für uns alle heraus.  Wir unterhalten uns prächtig und landen am Schluss noch in Ennis in einer Bar, in der die Einheimischen gerade Karaoke singen.

Kurz vor 2.00 Uhr morgens sind wir zurück in Bozeman.

What a great day!


21. Juli 2013 River Float auf dem Yellowstone Fluss

Der Plan war eigentlich um 7.30 Uhr aufzustehen, denn für den bevorstehenden Trip gab es noch einiges vorzubereiten. Wir haben extra den Wecker vom Handy gestellt und die Kaffeemaschine auf 7.30 Uhr programmiert. Wir freuten uns schon darauf, mit Kaffeeduft wach zu werden.

Plötzlich hören wir Brigitte rufen: Mädels, aufwachen….es ist 8.00 Uhr.

Brigitte hat zwar den Wecker gehört, ist danach aber sofort wieder eingeschlafen.  Nadine hat zwar den Kaffeeduft gerochen und ist aber sofort wieder eingeschlafen und ich habe weder das eine, noch das andere bemerkt (Ohrenstöpsel sei dank).

Deswegen wird der Kartoffelsalat und alles andere jetzt halt schneller gemacht. Es reicht trotzdem noch für ein Knuspermüsli-Frühstück.

Wir fahren nach Livingston, wo wir uns auf dem Parkplatz von Albertson mit den anderen treffen. Während die einen schon mal ein Auto zum Endziel der Flussfahrt bringen, holen die anderen Eis für die Kühlbox und bereiten alles vor.

Mit zwei Schlauchbooten, Proviant für eine Mehrtagestour und lauter wunderbarer Menschen, geht es gemächlich den Yellowstone Fluss runter zu. 

Klicken für Bild in voller Größe Klicken für Bild in voller Größe 


An einem flachen Uferstück gehen wir an Land und essen von den vielen mitgebrachten Sachen. Uns geht es einfach gut hier.

Klicken für Bild in voller Größe

Die Zeit vergeht wie im Fluge und um 16.00 Uhr legen wir am Endziel an. Bei Marks In and Out holen wir uns Burger  und Milchshalkes. Und dann geht es noch auf einen Drink zu Larry, einer der beiden Schlauchboot-Käpitänen.

Abends sitzen wir bei den Nachbarn am Lagerfeuer und sind schon etwas traurig, dass wir diesen tollen Fleck Erde verlassen müssen.

Auf uns wartet aber der Park aller Nationalparks in Amerika.


22. Juli 2013 in den schönsten Nationalpark der USA

Wir schlafen nochmals etwas länger und dann wird es Zeit unsere Zelte hier in Bozeman schon wieder abzubrechen. Wir könnten gut und gerne noch etwas länger bleiben. Die Tage mit Brigitte waren wirklich super und wir fanden es toll, mit Einheimischen so in Kontakt zu kommen und gemeinsam etwas zu unternehmen.
Nach 10 Uhr sind wir startbereit und fahrem auf der I-90 nach Livingston, wo wir bei Albertsons unsere Vorräte aufstocken.

Wie wir gestern schon sehen konnten, brennt es im Paradies Valley in den Bergen. Hoffentlich wird es nicht allzu schlimm.



Via Gardiner erreichen wir den Yellowstone Nationalpark und haltem beim Roosevelt Arch für ein Foto.

Klicken für Bild in voller Größe

Dann geht es weiter nach Mammoth Hotsprings. Auf den ersten Blick machen die grauen Sinther-Terrassen keinen tollen Eindruck. Allerdings habe ich das Gefühl, dass das Gebiet unten rechts doch ordentlich Wasser führt und auch schön weiss und bunt ist.

Klicken für Bild in voller Größe

Oben sieht es dafür bis auf die rechte Ecke von oben gesehen, recht mager aus. Da ist quasi kein Wasser mehr. Nur rechts fliesst noch ziemlich was runter.

Klicken für Bild in voller Größe

Bei den Sheepeater-Cliffs gabs eine kurze Lunchpause.

Klicken für Bild in voller Größe

Der nächste Stopp war beim Norris Geysir Basin, wo wir beide Loops liefen und uns über die wunderschöne, blubbernde und zischende Landschaft freuten.

Klicken für Bild in voller Größe Klicken für Bild in voller Größe Klicken für Bild in voller Größe
Klicken für Bild in voller Größe Klicken für Bild in voller Größe

Da es nun aber schon 17.30 Uhr war, wurde es höchste Zeit für den Weg nach West Yellowstone.

Allzu weit kamen wir nicht, denn gegenüber den wir sahen am Strassenrand und am Parkplatz entlang eines Baches (Name gerade nicht bekannt) viele Autos. Wo viele Autos sind, da gibt es meist was zu sehen.
Und tatsächlich....gleich gegenüber am anderen Ufer äsen zwei wunderschöne Elchbullen mit riesigen Geweihen.

Klicken für Bild in voller Größe Klicken für Bild in voller Größe

Und weil wir richtige Glückskinder sind, gab es später am Madison auch noch einen Weisskopfseeadler. Dieser flog leider davon, bevor wir noch ein Foto schiessen konnten.

Nach etwas Suchen (das Navi war irgendwie an der falschen Adresse), fanden wir das Moose Creek Inn. Zimmer 109 ist ganz schön und gefällt uns gut.

Klicken für Bild in voller Größe


Abendessen gab es bei Bullwinkles....das war ganz ok....allerdings war die Margarita nicht so der Bringer.

Da endlich wieder Internet vorhanden ist, verbringen wir den Abend vor dem Laptop.....ich hatte ganz schön was nachzuführen.

23. Juli 2013
bei den grossen Wasserfällen und dem Lake Yellowstone


Heute sind wir um 7.15 Uhr abfahr bereit. Wir fahren durch den Yellowstone und geniessen den Ausblick auf all die Wälder und Wiesen, aus denen immer wieder Dampf von den geothermalen Gebieten aufsteigt. Einzeln Bisons, Hirsche, Pronghorns, Gänse....wir fahren dran vorbei....die meisten sind uns eh zu weit weg. Wir wollen zu den beiden grossen Wasserfällen im Grand Canyon of the Yellowstone.

Zuerst steigen wir die vielen Stufen des Oncle Tom's Trail runter. Der Aufwand, vor allem vom Rückweg, lohnt einfach.

Klicken für Bild in voller Größe

Danach geht es entlang des Rims, bis zum Upper Fall, aber obwohl der auch schön ist, der Lower Fall ist einfach wie aus dem Bilderbuch.

Wir fahren das kurze Stück weiter zum Artists Point.

Klicken für Bild in voller Größe

Einfach grossartig und wundershön. Nachdem wir uns einen Kaffee/eine heisse Schoggi und ein Muffin, bzw. eine Pecan-Caramel-Schnecke geholt haben, geht es zum Brink of the Lower Fall...also dem Ort, wo das Wasser über die Kante fliesst. Die Gicht stäubt herrlich an die Felswände und lässt Gras daran wachsen.

Klicken für Bild in voller Größe
Klicken für Bild in voller Größe

Weiter geht es zum Dragons Mouth und Mud Volcano. Im Hayden Valley grasen die Büffel in Herden, die erahnen lassen, wi es hier vor der grossen Abschlachtung ansatzweise ausgesehen haben könnte.

Klicken für Bild in voller Größe

Hier liegt ein Bison direkt unter dem Brettersteg und wälzt sich ab und zu genüsslich im Staub. Keine 3 Meter von uns weg, aber geschützt durch den erhöhten Bord-Walk, ist dies ein Vergnügen, welches wir gerne beobachten.

Klicken für Bild in voller Größe

Ein kurzer Abstecher via Fishing Bridge entlang des Yellowstone Sees und eine kleine Mittagspause gehören dazu. Wir können natürlich nicht wiederstehen, die Füsse ins Wasser zu halten....es ist mit 82 Grad Fahrenheit ja ziemlich warm.

Klicken für Bild in voller Größe

Und den kleinen Kerl hier (einer von vielen am Ufer), konnte ich auch noch in Szene setzen.

Klicken für Bild in voller Größe

Als letzter Punkt bevor wir uns auf den Rückweg machen, steht das West Thumb Geysir Basin an. Hier wimmelt es nur so von Menschen....wie aktuell an vielen Orten im Park. Aber wenn man ein paar Schritte geht, dann hält es sich in Grenzen.

Klicken für Bild in voller Größe
Klicken für Bild in voller Größe Klicken für Bild in voller Größe

Kurz vor West Yellowstone sehen wir nochmals den Weisskopfseeadler von gestern und heute bleibt er zum Fotografieren auch sitzen (leider),

Klicken für Bild in voller Größe

Gegessen wir im Three Bear Restaurant. Die Bisons-Nachos waren gut, aber viel zu viel und der Fisch etwas zu sehr gebraten.

Gute Nacht aus West Yellowstone

24. Juli 2013 Geysire, Zischen und Brodeln


7.15 Uhr machen wir uns wieder auf den Weg, aber als erstes wird das Auto wieder mal vollgetankt. Irgendwie säuft die Karre ordentlich....immerhin müssen wir spätestens nach 2 Tagen jeweils tanken.

Wir wundern uns, wie viele andere Autos um 7.30 Uhr schon auf dem Weg in den Park sind.
Entlang des Flusses grasen heute die Canada-Gänse mit ihren Jungen.

Klicken für Bild in voller Größe

Leider ist ausgerechnet jetzt die Firehole River Road gesperrt. Gestern hatten wir es noch davon, diese heute fahren zu wollen. Etwas weiter oben halten wir an und stellen unsere Füsse ins Wasser. Es it erstaunlich warm, wohl durch den Zulauf der heissen Quellen und Geysiren.

Klicken für Bild in voller Größe

Weiter geht die Fahrt und wir stoppen an allen Basins mit ihren Geysiren, Quellen und Becken. Überall ist schon ordentlich was los und wir laufen auf den Stegen entlang und staunen.

Klicken für Bild in voller Größe
Klicken für Bild in voller Größe

Beim Parkplatz zu den Fairy Falls ergattern wir um kurz nach 9.00 Uhr gerade noch so ein Plätzchen.

Wir marschieren bis zum dem kleinen Hügel, auf welchen wir hochsteigen, um von oben einen fabelhaften Blick auf die Grand Prismatic Spring zu haben. Anders als vor 3 Jahren sieht man den Trampelweg inzwischen sehr deutlich und viele Leute finden den Weg nach oben. Der Blick lohnt aber auch. Erst von hier oben eröffnet sich einem die ganze Schönheit des Grand Prismatic.

Klicken für Bild in voller Größe

Zu uns gesellt sich auch Rob, ein netter junger Herr aus dem Süden, welcher seit 2 Wochen von Florida her unterwegs ist und als Endziel Kalifornien hat. Er arbeitet bei der US-Coast-Guard und wir unterhalten uns auf dem Rückweg ziemlich gut mit ihm. Lustigerweise packt er oben auf dem Hügel einen Gartenzwerg aus dem Rucksack, den er abfotografiert. Ist mal was anders als Bären und Co.

Wir lassen uns immer wieder von den verschiedenen Farben, Formen und auch Klängen verzaubern.

Klicken für Bild in voller Größe
Klicken für Bild in voller Größe

Um 12.00 Uhr landen wir schliesslich beim Old Faithful.
Da der Old Faithful um 12.25 Uhr ausbrechen soll, bleibt uns noch kurz Zeit um einen Blick in die wunderschöne Blockhaus-Lodge zu werfen.

Klicken für Bild in voller Größe

Die Sitzplätze um den Old Faithful sind ordentlich besetzt, so dass wir uns etwas daneben an den Strasenrand setzen. Die Sicht ist von hier aus genau so gut.

Klicken für Bild in voller Größe

Wir gehen die ganze Rund, bleiben immer wieder stehen und erfreuen uns an der vielfältigen Landschaft.
Spuren von Bisons sind rund um die Geysire zu finden und auch diese hier:

Klicken für Bild in voller Größe

Sieht nach Grizzly aus, oder?

Klicken für Bild in voller Größe

Da es relativ warm ist, sind wir schon froh, als wir endlich den morning glory Pool erreichen.

Klicken für Bild in voller Größe

Nun steht noch der Rückweg an....wir gehen dem Fahrradweg entlang und stoppen nochmals beim Castle Geysir, welcher unglaublich laut Dampf ausbläst.

Wir sind froh und hungrig, als wir um 15.00 Uhr zurück beim Parkplatz sind. Wir fahren ein Stück zurück und essen dann im Kofferraum mit Sicht auf einen dampfenden See unser spätes Mittagessen.

Klicken für Bild in voller Größe

Zurück beim Hotel halten wir erst etwas Siesta mit Fotos sichten und Karten schreiben, bevor wir uns bei Dairy Queen ein nicht wirklich tolles Essen holen. Der Rest des Abends wird mit Reisebericht schreiben und TV gucken verbracht.
Morgen wollen wir Annika aus dem einen Amerika Forum im Lamar Valley treffen.


25. Juli 2013 Bisons im Lamar Valley und Verwirklichung eines Traumes.

Ein neuer Tag im Yellowstone Nationalpark bricht an. Gleichzeitig ist es auch unser letzter. Wir packen unsere Sachen, verlassen West Yellowstone um 7.30 Uhr und fahren los.
Viel Spannendes gibt es zu Beginn der Fahrt nicht. Keine Bären, keine anderen aussergewöhnlichen Tiere....ok....ab und an mal eine Hirschkuh.....aber weit weg und nicht der Rede wert.
Wir biegen noch zu den Artists Paint Pots ab. Die Landschaft am Morgen, wenn es draussen noch knackig kühl ist und alles dampft, ist natürlich super.

Klicken für Bild in voller Größe

Wir fahren über den Dunraven Pass weiter. Beim Tower Gift Store ist eine grosse Baustelle, so dass wir die Tower Falls weglassen und bis zur Lodge durchfahren. Dort gibt es einen kurzen Service Stopp (wir müssen mal) und dann gehts los ins Lamar Valley.
Auf dem Weg dorthin sehen wir viele Autos am Strassenrand. Nach kurzen Nachfragen wissen wir, dass ein Osprey mit Jungem im Nest zu sehen ist. Wir werfen natürlich auch einen Blick drauf. Allerdings ist es ordentlich weit weg.

Weiter geht die Fahrt und am Strassenran sind Pylonen, die den Weg zu etwas absperren. Als wir näher dran sind, sehen wir den Grund. Ein grosser Bisonbulle liegt dort. Mausetot.

Endlich wissen wir auch, wo all die Bisons abgeblieben sind. Im Lamarvalley sind tausende davon. Wirklich....es sind so viele, dass wir gar nicht recht wissen, wo wir hinschauen sollen.

Wir haben uns auf 11.30 Uhr mit Annika aus dem DA-Forum verabredet und zwar beim Picknick Platz der nach dem Yellowstone Convention Center kommen soll. Die Fahrt zieht sich sehr lange hin und der Picknick Platz liegt schon recht nah an Silver Gate. Wir warten eine halbe Stunde, aber wir scheinen uns verpasst zu haben.

Hier gibt es überall quirrlige Hörnchen, aber auch viele Bremsen und Stechfliegen.

Klicken für Bild in voller Größe

Deswegen fahren wir nochmals etwas ins Tal hinunter um beim Sode Butte unser Mittagessen mit Sicht auf Bisons einzunehmen.

Wir erklimmen den grossen Felsbuckel und beobachten die Tiere....und sie beobachten uns.

Klicken für Bild in voller Größe

Als der vorwitzige Kerl uns aber anfängt den Weg zum Auto abzuschneiden ist fertig lustig und das Essen verschwindet mit uns in Auto. Nun geht die Völkerwanderung der Bisons so richtig los. Bullen, Mütter mit Kindern und Halbstarke durchqueren den Bach und unser Auto wir umrahmt von Bisons. Wenn keine in der Nähe sind, steigen wir aus und fotografieren, was das Zeugs hält.

Klicken für Bild in voller Größe

Klicken für Bild in voller Größe Klicken für Bild in voller Größe Klicken für Bild in voller Größe Klicken für Bild in voller Größe Klicken für Bild in voller Größe

Gute zwei Stunden glühen unsere Kameras, bevor wir uns loslösen können und uns auf nach Silvergate machen.

Unsere Cabin ist schnuckelig und würde sich mit dem Gasherd und dem neuen Kühlschrank auch für einen mehrtägigen Aufenthalt empfehlen.

Klicken für Bild in voller Größe Klicken für Bild in voller Größe

Wir  brechen auf in Richtung Beartooth Pass, kommen aber nicht weit, da wir am Strassenrand ein Schild für Ausritte sehen. Wir biegen zu der Ranch ab und fragen nach einem Termin. Wir können sofort los, wenn wir lange Hosen anhaben. Also düsen wir nochmals zurück zu unserer Cabin und dann gehts auf zur Ranch.

Nachdem der schriftliche Teil erledigt ist, gehts ab zu unseren Pferden. Wir machten uns gemeinsam mit unbserem Guide auf zu einem 2stündigen Ritt. Schon nach kurzem gab es einen Bach zu überqueren. Nadine auf dem etwas langsamen Schimmel Robin und ich auf dem Braunen Baba.

Klicken für Bild in voller Größe 
Klicken für Bild in voller Größe 

Klicken für Bild in voller Größe

Unsere Pferde stellten sich als sehr geländegängig heraus und die Landschaft war einfach wunderschön. Wir sehen einen herrlichen Bergsee und eine tolle Auenlandschaft. Dann wird es Zeit umzudrehen und es geht auf dem selben Weg zurück.
Klicken für Bild in voller Größe

Wow, war das toll.

Wir gehen unseren Hunger in Miners Salon in Cooke City stillen und essen super leckere Hähnchenflügel mit grandiosen Pommes.

Da das Wetter noch so toll ist, entscheiden wir uns dafür, doch noch auf den Beartooth Pass zu fahren. Die Fahrt wird durch Rinderherden auf der Strasse etwas abgebremste, ist ganz nett, aber nicht das Beste, was wir je gesehen haben. Auf dem Rückweg gibt es ganz nettes Licht und ein schönes Panorama.

Klicken für Bild in voller Größe Klicken für Bild in voller Größe

26. Juli 2013 vorbei am Chief Joseph, Buffalo Bill und Ankunft in Thermopolis

Nach einer guten Nacht müssen wir irgendwann halt doch irgendwann aufstehen. Kurz vor 8.00 Uhr sind wir start bereit und verlassen Silver Gate. Es geht via Chief Joseph Scenic Highway nach Cody und von dort nach Thermopolis.
Aber der Reihe nach. Die Fahrt dem Chief Joseph Scenic Highway entlang ist wirklich sehr schön.

Klicken für Bild in voller Größe Klicken für Bild in voller Größe Klicken für Bild in voller Größe

In Cody schlendern wir etwas der Hauptstrasse entlang, bevor es in den Walmart zum Aufstocken der Vorräte geht.

Klicken für Bild in voller Größe

Die Fahrt geht weiter bis zu den Gooseberry Badlands. Eine karge, aber dennoch wunderschöne Landschaft. Wir wandern etwas den Weg hinunter, kehren nach einer Weile aber wieder um. Es wird ganz schön warm hier.


Klicken für Bild in voller Größe 

Der nächste Stopp ist etwas kniffliger zu erreichen, denbn die Strasse, die zu den Paul Bunyans Marbles abbiegt, ist nicht geteert. Es geht auf einer schmalen, sandigen Strasse weiter und wir parken unser Auto an einer kleinen Abzweigung. Da wir nicht genau wissen, wo die Steinkugeln sind, irren wir etwas durch die Kakteen-Prärie, finden sie aber schlussendlich.
Klicken für Bild in voller Größe Klicken für Bild in voller Größe
Klicken für Bild in voller Größe

Nun ist es nicht mehr weit bis zu unseem Übernachtungsort Thermopolis. Kurz vorher geraten wir aber an eine Baustelle und müssen dort sicherlich 10 Minuten warten, während Lastwagen um Lastwagen auf die Baustelle fährt. Schlussendlich holt uns das Pilot-Car ab und wir tuckern hinterher.

Mitten in einem Quartier in Thermopolis hat sich eine kleine Hirschart breit gemacht.

Klicken für Bild in voller Größe

Und einem netten Auto begegnen wir auch noch.

Klicken für Bild in voller Größe

Unser Zimmer im Elk Antler Inn ist ganz nett, aber das Bad ist nicht wirklich toll und hat dringend eine Renovierung nötig. Der Wasserhahn in der Badewanne lässt sich gar nicht ganz abstellen und lief schon, als wir das Zimmer betraten. Nun ja, für eine Nacht geht das schon.

Klicken für Bild in voller Größe

Klicken für Bild in voller Größe Klicken für Bild in voller Größe

In Thermopolis klappen sie wohl um 17.00 Uhr die Bürgersteige hoch....wir finden gerade noch einen Chinesen, der geöffnet hat um 19.00 Uhr und essen da aber ziemlich gut.

Die Sonne färbt zum Abschied die Wolken ganz interessant.

Klicken für Bild in voller Größe

Danach wird mal wieder im Internet gesurft und Reisebericht geschrieben. Zudem löffeln wir an einem Eis rum. Ich an einem Oreo-Minze-Eis von Ben and Jerrys und Nadine an einem Kaffee-Eis von Häägendasz.

Gute Nacht aus Thermopolis.

27. Juli 2013 von Thermopolis via Hölle nach Casper

Es wird immer später, bis wir aufstehen und abfahrbereit sind. Wir geniessen es auch mal etwas länger im Bett zu liegen und nicht stressen zu müssen.
Das Frühstück im Motel überzeugt uns nicht, also gibt es wieder eine Banane.
Nach dem Tanken suchen wir eine Bank in der Hoffnung, dass meine Travel Cash Karte dort funktioniert. Seit 4 Tagen kann ich damit egal an welchem Geldautomaten, kein Geld mehr beziehen. Komisch, komisch. Es funktioniert aber auch am Automaten bei der Bank nicht.
Da werd ich mich mal mit den Swiss Bankers auseinandersetzen müssen. Die Karte hat aber schon fast 4 Jahre einwandfrei funktioniert.

Wir fahren weiter durch den Wind River Canyon in Richtung Casper. Die Strecke ist ganz nett.


http://faszination-natur.com/Coppermine/albums/userpics/10001/normal_wild12_IMG_7673.jpg Klicken für Bild in voller Größe Klicken für Bild in voller Größe

Castle Garden lassen wir aus, wir haben keine Lust auf Umwege. Die Fahrt geht also munter weiter. Wir freuen uns schon auf den Picknickplatz bei Hells Half Acre.

Klicken für Bild in voller Größe

Aber es ist alles eingezäunt und das Tor zu den Picknichtischen verschlossen. Na prima. Warum wohl das? Mit Recken und Strecken kriege ich ein paar Bilder über den Zaun hin....die Landschaft wäre nämlich wirklich schön, würde man sich dabei nicht einwenig wie im Gefängnis fühlen.

Klicken für Bild in voller Größe
Klicken für Bild in voller Größe Klicken für Bild in voller Größe Klicken für Bild in voller Größe

Danach geht es direkt zur Eastridge Mall in Casper, wo wir ein wenig (oder auch ein wenig länger) shoppen.
Nach einem Abstecher zu Boot Barn sind wir ordentlich hungrig. Inzwischen hat ein Gewitter eingesetzt und es regnet ordentlich. Wir gehen gleich nebenan bei Old Chicago Pizza essen. Die Kellnerin erklärt die Grössen....was dann aber rauskommt ist irgendwie riesig.

Klicken für Bild in voller Größe

Nun ja, lecker wars trotzdem. Nach dem Essen verbringen wir den Abend beim Sortieren des Koffers, Kartenschreiben und anderen notwenigen Aktivitäten.


28. Juli 2013 von einer Westernstadt zur nächsten

So spät wie heute sind wir den ganzen Urlaub noch nicht losgefahren....und als wir endlich so weit waren, hatte das Navi irgendwie keinen Satellitenempfang. Nach mehrmaligen Versuchen half nur noch, das Ding einmal komplett aus und wieder anzuschalten und siehe da, es funktioniert ja doch.

Wir fahren in Richtung Seminoe State Park. Immer wieder diese roten Felsen, gemeinsam mit dem saftigen Grün entlang der Gewässer....einfach herrlich diese Landschaft. In Alcova geben wir die restlichen Postkarten auf und biegen auf die Cottonwood Road ab, später auf die ungeteerte Kortes Road. Wir haben eine Menge Spass auf der Strecke und geniessen die wunderschöne Landschaft.

Klicken für Bild in voller Größe Klicken für Bild in voller Größe Klicken für Bild in voller Größe Klicken für Bild in voller Größe Klicken für Bild in voller Größe

Beim Seminoe Damm Overlook gibt es den Rest der Pizza von gestern. Es bleibt sogar immer noch einwenig übrig.

Klicken für Bild in voller Größe

Wir fahren weiter, bis wir irgendwann auf die I-80 stossen und entscheiden uns, direkt nach Laramie zu fahren. In der Altstadt schlendern wir ein wenig entlang der Läden und trinken einen Kaffee in einer Bar. Dann geht es noch zu Boot Barn, aber ich werde weder da, noch bei Murdocks fündig.....ich hab einfach zu dicke Waden für die Art Stiefel, die mich interessieren.

Klicken für Bild in voller Größe Klicken für Bild in voller Größe Klicken für Bild in voller Größe Klicken für Bild in voller Größe

Inzwischen hat wieder mal das Nachmittagsgewitter eingesetzt. Wir fahren ins AmericInn und beziehen unser schönes Zimmer. Hier wird erstmal einwenig gefletzt.

Klicken für Bild in voller Größe

Zum Abendessen gibt es Sushi bei Sushi Boat. Es war lecker, aber teilweise schon fast zu speziell. Das kommt davon, wenn man nur das speziellste wählt ;)

Klicken für Bild in voller Größe

29. Juli der Kreis schliesst sich in Denver


Irgendwann kommt er immer....dieser ungeliebte letzte Tag des Urlaubes. Und heute war es so weit. Etwas unmotiviert robben wir aus dem Bett....packen unsere doch etwas mehr als 7 Sachen und machen und auf nach Denver.
Wir stoppen noch bei den Vedauwoo Rocks und schlendern etwas durch die Felslandschaft. Wunderbare Picknickplätze gibt esd hier.

Klicken für Bild in voller Größe Klicken für Bild in voller Größe
Klicken für Bild in voller GrößeKlicken für Bild in voller Größe

Und meine geliebten Hörnchen sind hier auch.

Klicken für Bild in voller Größe Klicken für Bild in voller Größe

Dann geht es weiter nach Cheyenne. Ich halte ja immernoch ausschau nach meinen Traum-Cowboy-Boots ausschau. Leider werde ich auch in Cheyenne nicht fündig. Dafür gibt es bei Olive Garden ein super leckeres Mittagessen. Eine Hühnerbrust mit Pfirsich und Spargeln.

Klicken für Bild in voller Größe Klicken für Bild in voller Größe

Das Wetter ist leider nicht mehr ganz so toll wie die letzten Tage und je mehr wir uns Denver nähern, umso schlechter wird es....dazu kommen auch noch zig Baustellen mit Stau. Wir biegen nach Boulder ab um in der Cheesecake Factory zu essen....dieses Mal soll es wirklich ein Cheesecake werden.
Meiner ist mir dann aber doch einwenig zu süss....und er liegt uns noch lange schwer im Magen. Der ist ja so eine Kalorienschlacht nach all dem Gemüse und den Salaten zum Mittagessen gar nicht mehr gewohnt ;)

Natürlich fahren wir zur Rush Hour nach Denver und so erreichen wir um 17.20 Uhr Beth Haus....unsere airbnb.com-Unterkunft. Das alte Häuschen gefällt mir gut. Beth ist unterwegs zu einem Tennis-Match (den sie leider verloren hat) und wir können uns den Schlüssel aus einer Lock-Box nehmen, in dem wir den richtigen Code eingeben. Coole Sache.

Klicken für Bild in voller Größe Klicken für Bild in voller Größe

In unserem Zimmer erwartet uns schon ein schwarzes Fell-Schmusemonster, setzt sich demonstrativ aufs Bett und denkt gar nicht daran, uns wieder zu verlassen.
Da wir Katzen mögen, ist das kein Problem.

Klicken für Bild in voller Größe

Inzwischen herrscht herlichster Sonnenschein draussen und wir beschliessen, Denver noch einwenig unsicher zu machen. Zu Fuss geht es nach Downtown, wir sind in ca. 15 Minuten dort. Wir schlendern einmal die 16. Street Mall auf und ab und landen auch am Larimer Square, bevor es zum Hard Rock Cafe geht, wo wir uns ein letztes Mal so richtig verpflegen. Erstaunlicherweise passt nach dem Cheesecake schon wieder ordentlich was rein ;)

Klicken für Bild in voller Größe Klicken für Bild in voller Größe
Klicken für Bild in voller Größe Klicken für Bild in voller Größe
Klicken für Bild in voller Größe Klicken für Bild in voller Größe
Für die Rückfahrt gönnen wir uns so eine Rikscha....also einer der uns per Fahrrad mit 2er-Sitz hinten, an unseren Übernachtungsort fährt....man könnte sich also an sowas gewöhnen.

30. Juli Heimflug ohne Nadine

31. Juli Rechtzeitige Rückkehr zum Schweizer Nationalfeiertag